Boardtrimm: Die richtige Mastfuß-Position

 • Publiziert vor 8 Jahren

Gleitest du schlecht an? Zu schnell überpowert? Oder ist der Kumpel auf dem Wasser regelmäßig schneller unterwegs? Nicht selten ist daran eine nicht optimale Mastfußposition schuld.

Wohin mit dem Mastfuß? Im Zweifelsfall immer in die Mitte, aber das ist nicht immer der perfekte Platz, das weiß auch Slalom-Ass Gunnar Asmussen.

Wohl jeder Surfer hat auf dem Wasser seine Vorlieben und jedes Board und Segel hat Stärken und Schwächen, was ein bisschen Freude am Herausfinden des individuell optimalen Trimms erfordert. Nicht wenige Surfer haben Probleme, die ideale Mastfußposition zu finden. Vielfach wird der Mastfuß bei Leicht- und Mittelwind in die Mitte und bei Starkwind weiter hinten in der Mastschiene gefahren. Aber es lohnt sich, denn gut getrimmtes Material hat große Auswirkungen auf Fahrleistungen und den Spaß auf dem Wasser.

“Die Mastfußposition ist entscheidend, um das Board richtig zu trimmen und eine gute Körperhaltung zu erreichen. Die pefekte Position erlaubt mir eine aufrechte Körperhaltung, beide Beine sind gleich belastet und das Board ‚fliegt‘ loose übers Wasser,” drückt es die Worldcupperin Karin Jaggi treffend aus.

Die optimale Mastfußposition ist jedoch von unterschiedlichen Faktoren abhängig:

- Segeltyp, -marke und -größe, d.h. wird ein Slalom- oder Wavesegel eingesetzt? Wo liegt der Segeldruckpunkt?

- Welches Gewicht und Körpergröße hat der Surfer?

- Fußschlaufenpositionen

- Gabelbaumposition

- Wind- und Wasserbedingungen

Woran kann ich erkennen, dass die gewählte Mastfußposition nicht optimal ist? Ein deutlicher Hinweis dafür, dass die gewählte Position zu weit hinten liegt, ist die Tatsache, dass es mir nicht möglich ist, bei voller Raumschotfahrt das Segel auf dem Board aufzulegen. Schiebe ich jetzt den Mastfuß zirka ein bis drei Zentimeter nach vorn, fällt mir das sogenannte “close the gap” deutlich leichter, der Spalt zwischen Unterliek und Board ist jetzt geschlossener.

Man kann recht schnell merken, ob der Mastfuß zu weit hinten sitzt! Die Nase wird zu frei und das Board beginnt unruhig zu werden. Du kriegst das Segel nicht mehr richtig aufs Board aufgelegt und dichtgeholt.

Das Gegenteil, ein zu weit vorn positionierter Mastfuß bewirkt, dass die Unterliekslatte auf Halbwind- oder Raumschotkurs bei voller Gleitfahrt auf dem Board schleift. Schiebe ich den Mastfuß entsprechend nach hinten, so wird diese Tendenz abnehmen.

Die Position ist erst dann optimal, wenn du dich völlig entspannt auf dem Board fühlst. Bei extrem viel Wind kann es passieren, dass dies erst in der vordersten Position der Fall ist. Dann ziehe ein kleineres Segel auf!

Den gesamten Bericht erhaltet ihr unten als PDF-Download.

Fotos und Text: reemedia

Setz’ den Mastfuß nicht zu weit nach hinten. Fahr’ lieber die Gabel etwas höher und schiebe den Mastfuß etwas nach vorn. Das gibt mehr Stabilität für mehr Speed. Antoine Albeau

 

Wenn ich zum Beispiel vom 7,8er-Segel aufs 7,0er wechsel, dann gehe ich mit dem Mastfuß etwa einen Zentimeter nach hinten. Gunnar Asmussen

Schlagwörter: Boardtrimm: die Mastfuß-Position richtige

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