RRD X-Fire

 • Publiziert vor 13 Jahren

Richtig spritzig geht der RRD X-Fire zur Sache. Der 115er wirkt vergleichsweise klein, sehr agil und verträgt Segel von etwa 7,5 Quadratmeter und kleiner. Mit einem 8,3er ist die 40er Finne überfordert. Richtig angepowert, greift man mit den Zehen des hinteren Fußes die Kante des Pads und hat das Gefühl, das Board richtig „im Griff“ zu haben, der Brettkontakt ist sehr solide. Die Kontrollierbarkeit bleibt dabei auch objektiv gut, auch wenn das Board sehr lebendig und frei gleitet.

In die Halse geht der Renner ebenfalls rasant, mit viel Speed durch die Kurve und auch auf der Geraden gefällt das leichtfüßige, beinahe widerstandslose Fahrgefühl. Dient der hintere “Spoiler” vor allem als Greifhilfe, so stützt sich der vordere Fuß nur in Halsen am hochgezogenen Footpad ab. So bleibt auch in der Kurve der sehr direkte Brettkontakt erhalten. In der Angleitphase tritt man allerdings häu?ger auf die hohe Kante, da braucht man länger, bis man sich an eine andere Standposition gewöhnt hat. Goldverdächtig: Mehr sportlich kompaktes und dabei sicheres Fahrgefühl wird man in dieser Größe kaum ?nden.

RRD X-FIRE 115

Länge/Breite: 235/70 cm; Volumen: 115 Liter; Gewicht: 6,2 kg; Finne: MFC SL 40 cm für Tuttlebox; Preis: 1649 Euro;

Infos: Pryde Group GmbH und  www.robertoriccidesigns.com

Themen: RRDRRD


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