RRD X-Fire 112 LTD

 • Publiziert vor 12 Jahren

Der RRD bietet maximale Kontrolle und beste Manövereigenschaften. Ein Board, das allen Testern sehr gut gefallen hat und bei beinahe allen Bedingungen sehr konkurrenzfähig erscheint. Im absoluten Flachwasser zählt es nicht zu den allerschnellsten, in Summe ist es unter Realbedingungen mit Kabbelwasser aber immer ein Anwärter auf den Sieg.

[Board] RRD X-Fire 112 : [Tester] Frank Lewisch : [Spot] Langebaan

An Land: Die breite Square-Nose ist das Merkmal der leistungsorientierten RRD-Boards, das Heck ist dagegen vergleichsweise schmal. Die Pads sind besonders dick und weich und bieten hinten eine Greifwulst für den Primatengriff mit den Zehen. Optionale, innenliegende Plugs sind aufsteigerfreundlich. Das durchgehende V im Bottom-Shape wird von einer leichten (vorne und hinten) bis gemäßigten (in Boardmitte) Doppelkonkave unterstützt.

Auf dem Wasser: Der RRD ist der Pantoffelheld des Tests. Die Pads und Schlaufen vermitteln Halt wie in einer Bindung, das Board läuft auch bei richtig viel Wind kontrolliert und gedämpft, so dass es das Gefühl einer Windstärke weniger vermittelt als auf einigen Konkurrenten. Man verspürt etwas mehr Fahrwiderstand, hat auf Glattwasser vielleicht nicht das Potenzial wie auf einem F2 – unter realen Bedingungen wird aber zählen, dass man den RRD immer voll ausreizen kann – und dazu auch mit Vollgas in jedem beliebigen Radius um die Tonne zirkeln. Dabei bietet das Board ruhigen, satten Grip und kommt auch noch immer wieder mit gutem Speed aus der Kurve. Das Board verträgt eine Finne mit etwas mehr Lift, die 40er MFC-Finne (Zubehör bei RRD) war unsere erste Wahl.

surf-Empfehlung: Der RRD ist perfekt für Rennen bei ruppigen Bedingungen und als Freeracer mit großem Windeinsatzbereich.

Web: www.robertoriccidesigns.com

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