RRD X-Fire 135 LTD

 • Publiziert vor 10 Jahren

surf-Empfehlung: Für technisch versierte Surfer, die gerne frühzeitig mit eher kleineren Finnen unterwegs sind. Lässt sich auch von Nicht-Superschwergewichtlern leicht schnell machen. Tipp für Top-Performance und besonders sportlich schnelles Fahrgefühl bei Leichtwind.

[Board] RRD X-Fire 135 LTD : [Tester] Frank Lewisch : [Spot] Torbole/Gardasee

An Land: Trotz voller Rails ist der Standbereich ergonomisch angenehm gestaltet, die “Mulde” im Deckshape beginnt erst ab Mitte Mastspur. Das Heck zieren kleine “Winger”, es läuft in ein eher spitzes Pintail aus.

Auf dem Wasser: Die erste Testfahrt mit 49er-Finne war flott, aber auch ein wenig ein Husarenritt. Mit einer kleineren Finne (45er-Select und 46,5er-Pfaffi Fins) spielte der RRD, befeuert vom 8,5er-Racesegel, dann alle Trümpfe aus. Das Board läuft sehr frei und agil, benötigt daher weniger Lift von der Finne und kann so finnentechnisch unterpowert sehr schnell gemacht werden. Im neuen Setup war das Board auf Anhieb in allen Speedwertungen im Feld der Besten und lässt sich darüber hinaus gut kontrollieren. Es wirkt weiterhin sehr lebendig, hält aber die Nase unten und fliegt geradezu über den Chop, setzt auch auf Downwind nie ein. So passt der RRD vor allem zu Fahrern, die mit guter Technik schnell surfen wollen und ein Board nicht nur mit roher Gewalt vorantreiben können. Dazu passt die Halsencharakteristik wie maßgeschneidert. Denn der RRD verlangt zwar gutes Gefühl, weil er auch in der Kurve sehr lebendig (im Kabbelwasser mit leichter Tendenz zur Nervosität)) bleibt, dafür erlaubt er sämtliche Radien, gleitet mit viel Speed durch den Turn und beschleunigt anschließend vehement. Über diese tolle Beschleunigung freut man sich auch auf der Geraden immer wieder – eine weitere Zutat, die jeden Run auf dem RRD zu einem äußerst sportlichen, aber kontrollierten Erlebnis werden lässt.

Web: www.robertoriccidesigns.com

surf-MessungGewicht: 7,5 kg Länge: 225,6 cm Breite: 85 cm

Finnenkasten: Tuttlebox

Interessante Dübelphilosophie bei RRD die Schlaufen können durch zwei Leisten für die hintere Schraube im Winkel individuell verstellt werden.

Bei Starboard ist der vordere Bereich stark ausgedünnt und die gesamte Mastspur dadurch deutlich tiefer gelegt. Bei RRD fällt diese Maßnahme weniger extrem aus und beginnt weiter vorne.

 

 

 

 

 

 

 

 

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