Redaktion

RRD X-Fire 135 LTD

15.06.2011

surf-Empfehlung: Für technisch versierte Surfer, die gerne frühzeitig mit eher kleineren Finnen unterwegs sind. Lässt sich auch von Nicht-Superschwergewichtlern leicht schnell machen. Tipp für Top-Performance und besonders sportlich schnelles Fahrgefühl bei Leichtwind.

[Board] RRD X-Fire 135 LTD : [Tester] Frank Lewisch : [Spot] Torbole/Gardasee

An Land: Trotz voller Rails ist der Standbereich ergonomisch angenehm gestaltet, die “Mulde” im Deckshape beginnt erst ab Mitte Mastspur. Das Heck zieren kleine “Winger”, es läuft in ein eher spitzes Pintail aus.

Auf dem Wasser: Die erste Testfahrt mit 49er-Finne war flott, aber auch ein wenig ein Husarenritt. Mit einer kleineren Finne (45er-Select und 46,5er-Pfaffi Fins) spielte der RRD, befeuert vom 8,5er-Racesegel, dann alle Trümpfe aus. Das Board läuft sehr frei und agil, benötigt daher weniger Lift von der Finne und kann so finnentechnisch unterpowert sehr schnell gemacht werden. Im neuen Setup war das Board auf Anhieb in allen Speedwertungen im Feld der Besten und lässt sich darüber hinaus gut kontrollieren. Es wirkt weiterhin sehr lebendig, hält aber die Nase unten und fliegt geradezu über den Chop, setzt auch auf Downwind nie ein. So passt der RRD vor allem zu Fahrern, die mit guter Technik schnell surfen wollen und ein Board nicht nur mit roher Gewalt vorantreiben können. Dazu passt die Halsencharakteristik wie maßgeschneidert. Denn der RRD verlangt zwar gutes Gefühl, weil er auch in der Kurve sehr lebendig (im Kabbelwasser mit leichter Tendenz zur Nervosität)) bleibt, dafür erlaubt er sämtliche Radien, gleitet mit viel Speed durch den Turn und beschleunigt anschließend vehement. Über diese tolle Beschleunigung freut man sich auch auf der Geraden immer wieder – eine weitere Zutat, die jeden Run auf dem RRD zu einem äußerst sportlichen, aber kontrollierten Erlebnis werden lässt.

Web: www.robertoriccidesigns.com

surf-MessungGewicht: 7,5 kg Länge: 225,6 cm Breite: 85 cm

Finnenkasten: Tuttlebox

Interessante Dübelphilosophie bei RRD die Schlaufen können durch zwei Leisten für die hintere Schraube im Winkel individuell verstellt werden.

Bei Starboard ist der vordere Bereich stark ausgedünnt und die gesamte Mastspur dadurch deutlich tiefer gelegt. Bei RRD fällt diese Maßnahme weniger extrem aus und beginnt weiter vorne.

 

 

 

 

 

 

 

 

PDF-Downloads

  • 0,00 €
    Slalomboards XL

    Mode: article_pdf_download
    Mode-Category: shop
    Preis: 0,00 €
Weitere Stories

  • FMX Racing – Maynard mit eigener Marke

    07.03.2019

    Worldcupper Finian Maynard startet mit FMX Racing sein eigenes, ehrgeiziges Projekt für ambitionierte Freeracer und ...

    Mode: autoRelated
    Mode-Category: article
    Preis: not defined
  • Test 2016: Frühgleitmaterial

    03.11.2016

    Gleiten ohne Schaumkronen ist wie der Traum vom Fliegen, nur – es ist machbar. Der Test soll dabei nicht zeigen, ...

    Mode: autoRelated
    Mode-Category: article
    Preis: not defined
  • Einzeltest 2016: KonaOne Regattaboard

    31.10.2016

    Der KonaOne ist Regattabrett, will aber auch als Longboard, Gleitbrett und Familienspielzeug punkten. Wie das ...

    Mode: autoRelated
    Mode-Category: article
    Preis: not defined
  • Test 2016: Slalom-Raceboards 80-82

    28.09.2016

    Die Zeiten, in denen Profis mit Materialvorteil das Feld dominieren, sind lange vorbei. Verdammt eng liegen auch ...

    Mode: autoRelated
    Mode-Category: article
    Preis: not defined
  • Test 2016 – Slalom-Raceboards: RRD X-Fire V8 122 Ltd.

    27.09.2016

    Hier finden Sie alle Informationen zur Ausstattung und zu den technischen Daten des RRD X-Fire V8 122 Ltd.

    Mode: autoRelated
    Mode-Category: article
    Preis: not defined
  • Test 2016 – Slalom-Raceboards: Starboard iSonic 124 Carbon Reflex

    27.09.2016

    Hier finden Sie alle Informationen zur Ausstattung und zu den technischen Daten des Starboard iSonic 124 Carbon Reflex.

    Mode: autoRelated
    Mode-Category: article
    Preis: not defined
  • Test 2016 – Slalom-Raceboards: Fanatic Falcon 129 TE

    27.09.2016

    Hier finden Sie alle Informationen zur Ausstattung und zu den technischen Daten des Fanatic Falcon 129 TE.

    Mode: autoRelated
    Mode-Category: article
    Preis: not defined
  • Test 2016 – Slalom-Raceboards: JP-Australia Slalom 82 Pro

    27.09.2016

    Hier finden Sie alle Informationen zur Ausstattung und zu den technischen Daten des JP-Australia Slalom 82 Pro.

    Mode: autoRelated
    Mode-Category: article
    Preis: not defined
  • Test 2014: Exocet RS 6.5

    22.07.2014

    Der Exocet ist das "sportlichste" Board der Gruppe, das aber auch vom Fahrer einiges abverlangt.

    Mode: autoRelated
    Mode-Category: article
    Preis: not defined
  • Slalomboard Tabou Manta 2014

    14.02.2014

    Mantafahrer: Neu überarbeitet kommt der Tabou Manta auf die Slalompisten.

    Mode: autoRelated
    Mode-Category: article
    Preis: not defined
  • JP-Australia Raceserie 2014

    24.01.2014

    JP-Australia hat ein neues Raceboard entwickelt, basierend auf den früheren Power- und Speedboards: Der JP-Australia ...

    Mode: autoRelated
    Mode-Category: article
    Preis: not defined
  • Tabou Manta & Manta Team

    26.03.2013

    Gleich sechs neue Größen – von 49 bis 85 Zentimetern Breite – hat Tabou 2013 in petto, da sollte doch für jeden ...

    Mode: autoRelated
    Mode-Category: article
    Preis: not defined