RRD X-Fire LTD 112

 • Publiziert vor 12 Jahren

Den RRD sollte man 2009 beobachten, hier hat Finian Maynard offenbar ordentlich an der Charakteristik gefeilt. Fast so kontrollierbar wie das Starboard, etwas agiler und super an der Tonne, macht das Board einen sehr ausgewogenen Eindruck. Sowohl für professionelle Racer als auch für den Hobby-Heizer.

[Board] RRD X-Fire LTD 112 : [Tester] Stephan Gölnitz

An Land: Zwei echte Auffälligkeiten bietet der RRD: Ein sehr dünnes Vorderteil, das zu einer tiefen Mulde im Decksverlauf führt (ähnlich Starboard) und kleine “Wülste” in den Footpads, dort wo die Zehen sein sollten.

Auf dem Wasser: Extravagante Footpads hin oder her – auf dem RRD steht man super bequem, daran gibt’s nichts zu rütteln. Den hinteren Buckel erreicht man beim 112er aber bestenfalls mit den kleineren Zehen, den kleinen “Hump” unter der vorderen Schlaufe berührt man beim Speeden nicht einmal. Wer mal hinschaut sieht, dass man die Zehen vorne hochzieht. Auf dem RRD steht man dabei aber sehr entspannt, das Board ist sehr einfach zu fahren, liegt flach und stabil auf dem Wasser und wird zusammen mit der schlanken Finne auf allen Kursen sauschnell. Das Board geht dabei im Tiefflug über den Chop ohne einzusetzen, ohne abzubremsen.

Und das Beste: Man kann genauso ungebremst in die Halse gehen, das Board greift in jedem Radius satt und sicher, verschneidet nie und kommt, egal aus welcher Kurve, immer mit gutem Halbgleiten auf den neuen Kurs, so dass man sofort wieder voll beschleunigen kann. Leichter als auf dem RRD kann man sich selbst bei mittelmäßigem Fahrkönnen keinen Vorteil auf der Geraden oder an der Tonne verschaffen.

Preis: 1679 Euro

Material/Herstellung: Carbon-Sandwich

Finne: Maui Fins SL 40 cm/ Tuttle-Box/G10-CNC

Web: www.robertoriccidesigns.com

 

 

**Board wurde nachgetestet, leider keine surf-Messwerte vorhanden.

Gehört zur Artikelstrecke:

Slalom-Raceboards medium 2009


  • Fanatic Falcon SL 110

    31.03.2009Der neue Falcon hat Dank des neuen Unterwasserschiffkonzeptes in der Kontrollierbarkeit dazu gewonnen, hat aber dabei den Spaßfaktor nicht ganz verloren. Die Allroundleistung ist ...

  • HTS Boards SR 69 Pro Custom Carbon

    31.03.2009Hinter HTS steckt der prominente Shaper Marco Copello. Das nur 2,30 Meter kurze Board wirkt lebendig und wird sehr schnell. Abstriche gibt es im Vergleich in der Manöverbewertung ...

  • RRD X-Fire LTD 112

    31.03.2009Den RRD sollte man 2009 beobachten, hier hat Finian Maynard offenbar ordentlich an der Charakteristik gefeilt. Fast so kontrollierbar wie das Starboard, etwas agiler und super an ...

  • Starboard iSonic 111 Wood

    31.03.2009Trotz doppelter Ausstattung fehlte die perfekt passende Finne, das kostet ein paar Pünktchen. Selbst auf Amwindkurs war die 44er zu langsam gegen die Konkurrenz. Ansonsten ...

  • Tabou Manta 69

    31.03.2009Der 2009er Manta besticht durch ausgewogen starke Leistung, viel Fahrspaß und Top-Kontrollierbarkeit. In der Halse dreht das Board lieber eng und beschleunigt gut aus dem Turn. ...

  • JP-Australia Slalom V 68 Pro

    31.03.2009In Puncto flacher, stabiler Gleitlage hat der Slalom V 68 Pro von JP-Australia zum ehemaligen Paradepferd Starboard bald aufgeschlossen. Der JP überzeugt mit sehr guter ...

  • Slalom-Raceboards medium 2009

    31.03.2009Eine Erkenntnis teilen offenbar alle Shaper: Ein Board mit schlechter Laufruhe und Kontrollier- barkeit kann man nicht zur Spitzenleistung antreiben. Eine freifliegende Kiste wird ...

Themen: DownloadRRDRRD

  • 2,00 €
    Test: Slalom-Raceboards Medium

Lesen Sie die SURF. Einfach digital in der SURF-App (iTunes und Google Play) oder bestellen Sie es im Shop als Abo oder Einzelheft:

iTunes Store Google Play Store Delius Klasing Verlag
Anzeige
  • Tabou Da Curve Quadster 79 TE

    15.01.2012surf-Empfehlung: Für große Wellen, für Surfer, die in Südafrika oder auf Mauritius überwintern oder auch mal die Hardcore-Spots dieser Welt wie Ponta Preta surfen wollen; nur für ...

  • Naish Session 6,1

    15.05.2011surf-Empfehlung: In der Freemovegruppe ist das Session ein eher technisch anspruchsvolles Segel für Surfer mit gutem Segelgefühl. Dafür kann es als Wave- und Freestylesegel voll ...

  • Andy Chambers

    18.11.2008Blond, rothäutig, blaue Augen, eine Punkfrisur und ein Mundwerk wie ein Hooligan – typisch britisch. Weit gefehlt – Bubble ist eher ein liebenswerter Zypriote. England war ihm ...

  • Sailloft Hamburg Curve 4,7

    15.03.2009Ein sehr direktes, sehr straffes Wavesegel mit einem Touch Freeridefeeling auf der Geraden. Eher als Power-Wavesegel einzustufen, für gemäßigte, europäische Bedingungen und auch ...

  • Tushingham Storm 6,0

    20.04.2009Extrem weiches, weniger fahrstabiles und auch in Manövern etwas schwerer (obwohl auf der Waage am leichtesten) wirkendes Segel. Mit guter Leistung bei wenig Wind.

  • Sailloft Hamburg Curve 5,3

    29.01.2012surf-Empfehlung: Sehr druckpunktstabil und mit guter Leistung nicht nur als Power-Wavesegel geeignet, sondern auch zum Heizen im Flachwasser.

  • Freerideboards 130 2003

    01.04.2005Früh angleiten, laufruhig auf Topspeed beschleunigen und geduldig durch die Kurve gleiten – das hatten Shaper den Frühgleitern bereits angezüchtet. Jetzt soll Speed wieder spürbar ...

  • Venezuela: El Yaque

    23.04.2009Anfang der 90er beginnt die Erfolgsgeschichte des kleinen Fischerortes auf der Isla Margarita. Flughafennähe, eine perfekte Windstatistik, Karibik-Temperaturen, lässige Stimmung ...

  • Italien: Lago di Bolsena

    03.04.2009Etruskische Städtchen säumen den Krater, gefüllt mit Trinkwasser – behaupten die Fischer. Keine Betonbauten, nur sattes Grün der Eichen, Zypressen, Pappeln und Weinfelder. Hier ...