Slalomboards 110/130/140 2003

  • Stephan Gölnitz
 • Publiziert vor 17 Jahren

Slalomrennen haben das Zeug zur neuen Paradedisziplin: Spannend, schnell und spektakulär. Und nur Slalomfahrer erleben maximale Beschleunigung und die höchsten Kurvengeschwindigkeiten, egal ob auf dem Kurs oder in freier Wildbahn. Wir haben elf rassige Renner zwischen 100 und 140 Litern Volumen durch den Parcour gescheucht und auch die verschiedenen Volumenklassen miteinander verglichen. Auch für sportliche Freerider sind einige heiße Kandidaten dabei.

Nur groß und stark sein – das reicht im Slalom schon lange nicht mehr. Erst mit ausgeklügelter Taktik, sicheren Manövern und vor allem perfekt abgestimmtem Material kann man ganz oben mitmischen. Die Taktik verbessert sich von Rennen zu Rennen, Bojenmanöver kann man auch solo trainieren. Für die richtige Materialwahl haben wir unterschiedliche Boardgrößen und -marken gegeneinander getestet. Nach den neuen Regeln finden Slalomrennen jetzt überwiegend bei mittlerem Wind statt, bei Hack wird getrickst. Die klassischen High-Wind-Raketen unter 100 Liter, mit Finnen kürzer als 30 Zentimeter, sollte man daher schnell aus der Erinnerung streichen.

Mit der Segelwahl ist die Boardgröße schon festgelegt – zwischen 125 und 150 Litern dürfte das Maß der Dinge liegen, je nach Körpergewicht und Boardbreite. Kleinere Boards aus der 110-Liter-Gruppe machen zwar Spaß mit Segeln unter sieben Quadratmetern, doch während eines Contests pfeift es selten durchgehend mit sechs Beaufort und an Tagen mit nur vier Windstärken zählt jeder Liter Volumen unter der Haube, jeder Zentimeter Finnenlänge.

Die gute Nachricht: Auch sportliche Freerideboards können auf dem Slalomparcour schon mal die Nase vorn haben – beim Garda Lake Crossing hieß der Sieger in den letzten Jahren zweimal Starboard Carve 155 und 151. Ein Blick in den Freeridetest 150 (surf 5/2003) lohnt sich also auf jeden Fall, denn auch dort liegen einige Renntalente versteckt.

Diese Produkte findet ihr im Test:

• 110:

• 130:

•140:

Themen: AHDDownloadExocetF2FanaticLorchRRDRRDStarboardTiga

  • 0,00 €
    Test: Slalomboards

Lesen Sie die SURF. Einfach digital in der SURF-App (iTunes und Google Play) oder bestellen Sie es im Shop als Abo oder Einzelheft:

iTunes Store Google Play Store Delius Klasing Verlag
Anzeige
  • The Suicide

    22.05.2008Radikale Mountainbiker kennen ihn: Den Sprung mit den Händen auf dem Rücken. Als ambitionierter Freeride Mountain Biker machte es sich Patrick Vigouroux aus Südfrankreich zur ...

  • Hot Sails Maui Fire 4,7

    15.03.2009Radikal auf der Welle wie kaum ein anderes Segel. Man muss Abstriche bei Fahrleistungen und auf Flachwasser in Kauf nehmen.

  • Philip Köster

    17.09.2009Mit seinem Sieg beim Worldcup in Pozo hat sich der 15-jährige Philip Köster – als erster deutscher Sieger in einem Wave-Worldcup seit mehr als 15 Jahren und jüngster ...

  • Vandal Sails Stitch 7,0

    15.06.2011surf-Empfehlung: Für Surfer, die das Segel auch gerne mal eine Nummer größer fahren und für alle, die camberlos auf dem Speedstrip auftrumpfen wollen. Bestens für schnelle ...

  • Mr. Neil Pryde

    27.04.2008Neil Pryde hat zwei große Lieben: Segeln auf seiner Yacht und seine Firma. Er ist gewillt, im Bunde der ewigen Liebe statt am Holm („ich bin zu alt“) die Fäden seiner Geschäfte zu ...

  • Israel: See Genetareth

    23.04.2006Schon im Neuen Testament bläst den Jüngern ein heftiger Wind um die Ohren: Mit der Bändigung des Sturms (Matthäus 8; Markus 4; Lukas 8) gelingt es Jesus von Nazareth in der Bibel ...

  • Einzeltest: Freemovesegel RRD Move MK4

    15.06.2016Das RRD Move ist perfekt zum Heizen und Gas geben, besonders dann, wenn man sich um Trimm und Kontrolle möglichst wenig Gedanken machen will.

  • Freestylesegel 2006

    03.04.2006Wie definiert man ein Freestylesegel? Eine Frage, die wohl jeder Segelmacheranders beantworten würde. Das zeigt sich auch in ihren Kreationen, die im diesjährigen surf-Test an den ...

  • Test 2016: Freestyleboards 100

    01.07.2016Weil die Entwicklung der Moves im Zeitraffer geschieht, entwickeln sich auch die Shapes ständig weiter. Für die angesagten Powermoves wie Kono oder Burner brauchen Trickser ...