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Slalomboards 2010

  • Stephan Gölnitz
 • Publiziert vor 12 Jahren

Wer von diesem Test einen einzelnen Leistungssieger erwartet, könnte überrascht werden. Denn die Leistungsdichte ist enorm und der erreichte Speed stark vom Gesamt-Setup abhängig. In bestimmten Bedingungen und für unterschiedliche Fahrertypen haben einige Boards aber dann doch beim Zieldurchgang die Nase eindeutig vorn.

Stephan Gölnitz [Board] Fanatic Falcon Slalom 112 : [Tester] Frank Lewisch [Spot] Langebaan

Slalom-Raceboards sind die Garanten für gute Rennresultate und viel Spaß auf der Hobby-Rennstrecke. Gute Surfer können mit Freerace- oder Racesegeln einen ordentlichen Vorteil gegenüber Freerideboards herauskitzeln, das konnten wir in Vergleichstests immer wieder belegen. Mit einem 8,0er-Slalomsegel sind schnell satt über 55 km/h drin, das sorgt für Formel-1-Feeling, aber CO2-neutral mit Windenergie. Wichtigste Erkenntnis des Tests: Die Boards unterscheiden sich in der Charakteristik (Fahrgefühl, Halseneigenschaften, Kontrollierbarkeit) enorm, die objektiven Leistungsspitzen hängen aber sehr stark vom verwendeten Segel und der Finnenabstimmung ab. Wenn die Kombi passt und man entspannt auf dem Board steht, wird man auch schnell. Dennoch bieten einige Boards in Summe einfach mehr Potenzial, das haben unsere langen Vergleichsfahrten mit unterschiedlichen Finnen-Setups gezeigt.

Die meisten Boards werden mittlerweile ohne Finnen ausgeliefert, auch weil nur mit individueller Abstimmung das Optimum aus einer einzelnen Brett-Segel-Kombi heraus geholt werden kann. Wir haben alle Boards zuerst mit identischen 38er-Finnen gegen einander getestet und anschließend versucht, aus einem Strauß von Finnen zwischen 37 und 42 Zentimetern (Select/ JP/Deboichet/MFC) für jedes Board das Optimum zu finden.

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