Starboard iSonic 111 Wood

Starboard iSonic 111 Wood
Starboard iSonic 111 Wood

Trotz doppelter Ausstattung fehlte die perfekt passende Finne, das kostet ein paar Pünktchen. Selbst auf Amwindkurs war die 44er zu langsam gegen die Konkurrenz. Ansonsten dominiert das Board die Kontrollwertung und bei Manövern an der Tonne und ist mit besserer Finnenabstimmung ein Sieganwärter vor allem bei schwierigen Bedingungen.

  [Board] Starboard iSonic 111 Wood : [Tester] Bart de Zwart
[Board] Starboard iSonic 111 Wood : [Tester] Bart de Zwart

An Land: Kleine “Winger” in der Outline knapp vor den hinteren Schlaufen kombinieren eine größere Gesamtbreite mit einem etwas schmaleren Heck. Das Unterwasserschiff zeigt ein durchgehendes, leichtes V. Insgesamt wirkt die Outline breit, kompakt und eckig. Eckig abgeschnitten ist auch das Heck, mit zackigen Cut Outs. Der Deckshape ist konkav mit tiefer Mulde im Bereich der Mastspur – die Mastspur quasi tiefer gelegt.

Verlagssonderveröffentlichung

Auf dem Wasser: Darf’s ein bisschen mehr Chop sein, oder ein paar unangenehme Hammerböen auf dem Kurs? Ja bitte! “Gib’s mir” schreit der iSonic auf jedem Kurs, angepowert fühlt das Board sich am wohlsten. Die Gleitlage ist sehr flach und unterpowert surft das Board mit der kleineren Finne tendenziell leicht auf der Luvkante, und es ist schwieriger, den Speed zu halten. Erst mit gutem Druck im Segel stimmt der Trimm mit der 38er dann (mit 7,6er-Segel) perfekt.

Die Finnenabstimmung war im Test ein kleines Problem, wir hätten uns eine 40er-Finne gewünscht, denn die 44er war auf allen Kursen zu langsam. Doch mit der 38er kennt das Board keine Grenzen, ist angepowert ein Top-Anwärter auf den vordersten Platz. Und den verteidigt es auch an der Tonne erfolgreich. Der iSonic gleitet jeden gewünschten Radius flüssig durch, behält auch auf dem Rail im Pulk und im Kabbelwasser die Kontrolle und erlaubt so sämtliche taktische Varianten an der Boje. Egal was man macht, man kommt immer mit gutem Speed aus der Kurve.

Insgesamt erfordert das Board einen etwas kraftvolleren Fahrstil, man verspürt mehr Druck auf dem hinteren Bein als beispielsweise auf dem Tabou. Dafür bekommt man ein “Fahrwerk” geliefert, das selbst die stärkste Motorisierung verkraftet – und darauf kommt es echten Racern bekanntlich an.

Preis: 1599 Euro

Material/Herstellung: Wood-Sandwich

Finne: Drake Slalom 38+44 cm/ Tuttle-Box/G10

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