Starboard iSonic 117 wide

 • Publiziert vor 10 Jahren

surf-Empfehlung: Dank toller Gleit- und Beschleunigungsleistung sowie freier, schneller Gleitlage hat das Starboard besondere Stärken im unteren und mittleren Windbereich und macht hier jede Menge Spaß. Die Kontrolle bei Hack ist nicht ganz auf Top-Niveau, gutes Fahrkönnen und eine kleinere Finne sind dann von Vorteil.

[Board] Starboard Isonic 117 wide : [Tester] Manuel Vogel : [Spot] Selenter See

An Land: Der Decksverlauf des Starboard iSonic ist vergleichsweise gewölbt (domig), wodurch man die Fußgelenke nicht unangenehm überstrecken muss. Das Heck ist deutlich schmaler als bei den anderen Boards der Gruppe. Die weichen, komfortablen Schlaufen leisten ebenfalls ihren Beitrag zur sehr guten Standposition.

Auf dem Wasser: Besonders im unteren Windbereich überzeugt das Starboard mit sehr gutem Angleitverhalten und druckvoller Beschleunigung, die etwas geringere Breite macht sich hier nicht negativ bemerkbar. Sobald man es sich in den komfortablen Schlaufen bequem gemacht hat, fliegt das Brett sehr frei über die Finne, setzt kleine Böen unmittelbar in Topspeed um und fährt eine sehr gute Durchschnittsgeschwindigkeit. Im Vergleich zu manchen Konkurrenten, beispielsweise dem Lorch, Exocet oder JP, empfanden unsere 87 Kilo schweren Tester kleinere Finnengrößen von 44 bis 47 Zentimeter als absolut ausreichend für das 8,6er-Segel – auch dann läuft das Starboard bereits sehr frei, hängt leicht und locker am Fuß und vermittelt sportliches Racefeeling. Im oberen Grenzbereich muss man auf dem iSonic dann etwas schneller vom Gas gehen oder eine kleine Finne wählen. In der Halse erfordert das Brett einen geübten Piloten, um die Kante bei lang gezogenen Radien mit Topspeed zu kontrollieren, auch hier gibt es sicher einfacher zu halsende Boards. Gute Piloten werden sich daran nicht stören und können stattdessen auch noch gut in enge Radien drehen, das schmale Heck macht sich hierbei positiv bemerkbar. Erfreulich ist zudem, dass das Brett in der Kurve den Speed gut hält – an der Halsentonne ein echter Vorteil.

Web: www.star-board.com

surf-Messung 117 wideGewicht: 6,2 kg Länge: 228,0 cm Breite: 80,0 cm

 

 

 

 

Finnenkasten: Deep-Tuttlebox

Bei Starboard sind im Deck schützende Kunststoffscheiben integriert, die das Dekor schützen.

Ganz anders als bei Mistral ist der Standbereich bei Starboard recht flach gehalten, was für guten Komfort sorgt.

Bei Starboard ist der vordere Bereich stark ausgedünnt und die gesamte Mastspur dadurch deutlich tiefer gelegt.

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