Redaktion

Starboard iSonic 127/137

15.06.2011

surf-Empfehlung: Beide 85 breiten Starboards wirken weniger speziell als in der Vergangenheit und dürften beinahe jedem Racer gefallen. Besonders guter Kompromis aus maximaler Leistung und dennoch ausgetüfteltem Fahrkomfort. Beide vertragen kraftvolle Segel und bei Bedarf auch vergleichsweise größere Finnen.

[Board] Starboard Isonic 137 : [Tester] Frank Lewisch : [Spot] Torbole/Gardasee

An Land: Optisch wirkt der 137 lediglich wie ein 127er mit dickerem Heck. Die Starboards haben die tiefste Mulde ins Deck geshapt. Fehlender Lack, kleine Pads und die Carbon-Bauweise sorgen für sehr niedrige Gewichte. Der Bereich unter den Schlaufen ist bei beiden Boards sehr ergonomisch gestaltet.

Auf dem Wasser: Bei Starboard scheint die Feinabstimmung aus freier, hoher Gleitlage und bester Kontrollierbarkeit für 2011 äußerst gelungen. Beide Boards wirken spritzig, liegen dabei um die Querachse aber sehr stabil, auch mit der großen 49er-Finne. Erstaunlicherweise wirkt der 137er dabei etwas gedämpfter, laufruhiger noch, erreicht dabei aber bei unseren Vergleichstest die gleiche sehr gute Leistung auf allen Kursen. Auf Amwindkurs lässt sich wegen der ruhigen Gleitlage sogar fast ein kleiner Vorteil herausfahren. Der 127er wirkt dagegen vor allem bei böigen Bedingungen einen Tick spritziger, vermittelt die Beschleunigung direkter, bei der gleichen stabilen Gleitlage. Der kleinere gleitet etwas freier und funktioniert daher auch mit einer kleineren Finne – wichtig für schnelle Downwinds und daher die erste Wahl aller Worldcupper. Den 137er kann man dagegen guten Gewissens vor allem schwereren Freizeitracern empfehlen. Auch in Manövern ähneln sich beide Shapes weitgehend. Beide benötigen gut Druck und etwas Führung in der Kurve, kommen aber mit gutem Speed wieder raus. Der 137 gleitet etwas stabiler im Turn, dafür beschleunigt der 127er subjektiv flotter am Kurvenausgang.

Web: www.star-board.com

 

Finnenkasten: Deep-Tuttlebox

Bei Starboard sind im Deck schützende Kunststoffscheiben integriert, die das Dekor schützen.

Ganz anders als bei Mistral ist der Standbereich bei Starboard recht flach gehalten, was für guten Komfort sorgt.

Bei Starboard ist der vordere Bereich stark ausgedünnt und die gesamte Mastspur dadurch deutlich tiefer gelegt.

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