Tabou Manta 69

 • Publiziert vor 12 Jahren

Der Manta ist ähnlich spritzig und kontrollierbar wie der iSonic, wirkt dabei aber noch kompakter und etwas agiler. Das Board trumpft im mittleren und oberen Windbereich auf – mit sehr gutem Speed und weil es kontrollierbar bleibt, ohne langweilig zu wirken. Bei Downwind-Slaloms in schwierigen Bedingungen zählt der Manta gemeinsam mit RRD und Starboard zur Kabbelwasser-Elite.

[Board] Tabou Manta 69 : [Tester] Manuel Vogel : [Spot] Langebaan

An Land: Tabou verwendet keine Cut Outs bei den kleineren Modellen. Dafür protzt der Manta im Bugbereich mit den tiefsten Doppelkonkaven. Die Pads sind recht dünn und hart, das Deck im Standbereich aber angenehm geformt.

Auf dem Wasser: Auf dem Wasser zählt der Manta im mittleren und oberen Windbereich zu den spritzigsten Boards. Er wirkt klein, kompakt und hängt sehr leichtfüßig und mit minimalem Widerstand an den Füßen. Die Gleitlage ist flach gehalten, was ein sehr sicheres Gefühl vermittelt und wenn der Bug doch mal kurz einsetzen sollte, geschieht das in den tiefen Doppelkonkaven sehr weich gedämpft.

So zählte der Manta bei viel Wind und Kabbelwasser zu den beliebtesten Boards. Vor allem auf Raumwindkursen kann man es hirnlos krachen lassen, das Board zählt zu den potenziell schnellsten Brettern des Tests. Auf Amwindkursen, vor allem bei schwächelnden Durchgleitbedingungen, setzt das Board den Druck nicht ganz so gut um wie beispielsweise der JP oder der Angulo. In Manövern zeigt sich der Shape dann radikal, aber etwas anspruchsvoller zu fahren. Das Board erlaubt sehr scharfe Radien eng um die Tonne, benötigt bei weiten Turns dann etwas Gespür, um ruhig auf der Kante gehalten zu werden.

surf-Empfehlung: Ein super Board zum privaten Speedbolzen und für Slalomregatten. Wegen der eher leichtfüßigen, weniger Kraft raubenden Charakteristik besonders auch für nicht ganz so schwere Surfer von 80 Kilo und weniger geeignet.

Web: www.tabou-boards.com

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