Test 2016: Slalom-Raceboards 80-82 Test 2016: Slalom-Raceboards 80-82 Test 2016: Slalom-Raceboards 80-82

Test 2016: Slalom-Raceboards 80-82

  • Surf Testteam
 • Publiziert vor 5 Jahren

Die Zeiten, in denen Profis mit Materialvorteil das Feld dominieren, sind lange vorbei. Verdammt eng liegen auch diese Boards beieinander. Doch auch für Hobbyracer sind interessante Unterschiede zu finden.

Stephan Gölnitz Fanatic Falcon 129 TE (hinten), JP-Australia Slalom 82 PRO

Während im Worldcup zumindest die "schweren" Fahrer bei Leichtwind zum 85 Zentimeter breiten Board greifen, ist im Verkauf in Deutschland bei den meisten Marken die Größe darunter deutlich stärker gefragt. Denn während unter Worldcup-Racern "schwer" bei gut 95 Kilo anfängt und die "Leichten" immer noch weit über 80 Kilo auf die Waage bringen, sieht das unter Amateur-Racern häufig doch etwas anders aus. Der 85er-Bolide passt außerdem wirklich gut auch eigentlich nur zu 8,4 Quadratmetern und größer, das 80er- oder 82er-Board verträgt dagegen auch noch das 7,8er-Segel. Mit zwei North Sails Warp 8,4 konnten wir auf Segel zurückgreifen, die von der Charakteristik zwischen Power und Kontrolle sehr ausgewogen wirken. Beste Voraussetzungen also für gute Test-Runs.

Erstaunlich war, welche Finnen mittlerweile passen. Noch vor wenigen Jahren hätten auch unsere Tester vermutlich intuitiv zur 44er bis 47er gegriffen. Für diesen Test hatten wir Finnen zwischen 41 und 43 Zentimeter im Einsatz. Das hängt auch schwer vom Kurs ab, wer "privat" fährt, ist mit dieser Finnenbestückung bestens unterwegs und auch für DWC-Slaloms mit leichten Raumwindkursen ist dies die beste Wahl. Lediglich bei langen Schlägen mit Amwindstrecken (Paradebeispiel: Lake Crossing Garda­see) wird man mit einer größeren Flosse einen besseren Schnitt fahren.

Den gesamten Test mit allen Ergebnissen dieser Freestyle-Waveboards gibt's unten als PDF-Download:

• Fanatic Falcon 129 TE • JP-Australia Slalom 82 Pro • RRD X-Fire V8 122 Ltd • Starboard iSonic 124 Carbon Refelx • Tabou Manta 81 Team

Test 2016: Slalom-Raceboards 80-82

5 Bilder

Erst nach der zweiten Tie-Break-Regel wurde der Slalom-Worldcup 2015 entschieden. Die Zeiten, in denen Fahrer mit Materialvorteil das Feld dominieren, sind lange vorbei. Verdammt eng liegen auch diese Boards beieinander. Doch neben dem theoretischen Speedpotenzial sind für Hobbyracer interessante Unterschiede zu finden. Auf jeden Fall findest du hier die schnellsten Boards für Segel von 7,6 bis 9,0.

AN LAND

Shapes: Auffälligstes Shapemerkmal im Deck ist bei allen Boards die stark bis sehr stark ausgeprägte "Mulde", die Ausdünnung des Boards Richtung Bug, von der Mastspur an oder sogar bereits vom Bereich der vorderen Fußschlaufen. So wird die Masse im vorderen Bereich des Boards reduziert und die Mastspur für bessere Kontrollierbarkeit tiefer gelegt. Die teils extra andersfarbig lackierten Einschnitte im Unterwasserschiff sollen nicht nur die Rennoptik verstärken – was aber nicht übersehbar ist – sondern auch die Fahrleistungen verbessern. So surfst du auf einem vergleichsweise schmalen Heck und hast dennoch den Vorteil, nämlich den großen Hebel durch weit außen positionierter hinterer Fußschlaufen.

AUF DEM WASSER

Gleiteigenschaften: Auch wenn wohl kaum ein Racer so lange warten kann, bis es im Automatik-Modus ins Rutschen geht, für den Hobby-Surfer haben wir das dennoch getestet. Auch wenn die Unterschiede – wie insgesamt bei den Fahrleistungen – gering sind, lassen sich doch drei Leichtwindmeister ausmachen. 

Speed – High Wind:  Für den Top-Speed auf einem Slalomhobel sind kaum Grenzen gesetzt: Finne, Segel und Fahrkönnen spielen die entscheidende Rolle. Boards mit besonders guter Kontrollierbarkeit machen es aber dem Normalsterblichen einfacher – oder ermöglichen es erst – in die Nähe der, je nach Windstärke, ganz unterschiedlichen "Schallgeschwindigkeit" zu kommen. 

Manöver: Auch wenn die Manöverwertung hier zum Schluss steht, im Rennen werden an der Tonne wertvolle Meter gewonnen – oder verloren. Da ist es nicht verwunderlich, dass alle Boards in weiten Radien flüssig und mit gutem Gleitpotenzial durch die Halse gehen. 

Test 2016: Slalom-Raceboards 80-82 - Board Guide

Diesen Artikel bzw. die gesamte Ausgabe SURF 5/2016 können Sie in der SURF App (iTunes und Google Play) lesen oder die Ausgabe im DK-Shop nachbestellen.

Gehört zur Artikelstrecke:

Test 2016: Slalom-Raceboards 80-82


  • Test 2016 – Slalom-Raceboards: RRD X-Fire V8 122 Ltd.

    27.09.2016Hier finden Sie alle Informationen zur Ausstattung und zu den technischen Daten des RRD X-Fire V8 122 Ltd.

  • Test 2016 – Slalom-Raceboards: Starboard iSonic 124 Carbon Reflex

    27.09.2016Hier finden Sie alle Informationen zur Ausstattung und zu den technischen Daten des Starboard iSonic 124 Carbon Reflex.

  • Test 2016 – Slalom-Raceboards: Tabou Manta 81 Team

    27.09.2016Hier finden Sie alle Informationen zur Ausstattung und zu den technischen Daten des Tabou Manta 81 Team.

  • Test 2016: Slalom-Raceboards 80-82

    28.09.2016Die Zeiten, in denen Profis mit Materialvorteil das Feld dominieren, sind lange vorbei. Verdammt eng liegen auch diese Boards beieinander. Doch auch für Hobbyracer sind ...

  • Test 2016 – Slalom-Raceboards: Fanatic Falcon 129 TE

    27.09.2016Hier finden Sie alle Informationen zur Ausstattung und zu den technischen Daten des Fanatic Falcon 129 TE.

  • Test 2016 – Slalom-Raceboards: JP-Australia Slalom 82 Pro

    27.09.2016Hier finden Sie alle Informationen zur Ausstattung und zu den technischen Daten des JP-Australia Slalom 82 Pro.

Themen: FanaticJP-AUSTRALIARRDRRDSlalom-RaceboardsStarboardTabouTest

  • 1,99 €
    Slalom-Raceboards 80-82

Lesen Sie die SURF. Einfach digital in der SURF-App (iTunes und Google Play) oder bestellen Sie es im Shop als Abo oder Einzelheft:

iTunes Store Google Play Store Delius Klasing Verlag
Anzeige
  • Test: GPS-Uhr Locosys GW-60

    27.04.2017Für Windsurfer, die an GPS-Contests mitmachen wollen, gibt es jetzt endlich eine geeignete GPS Uhr – die Locosys GW-60. Bereits der Vorgänger war DAS Tool für GPS-Contests und ...

  • Test 2018 – Freestyle-Waveboards: Tabou Da Bomb 84

    09.08.2018Hier finden Sie alle Informationen zur Ausstattung und zu den technischen Daten des Tabou Da Bomb 84.

  • Tabou Da Curve 85 Team

    22.03.2011Seine Stärken entfaltet das Brett vor allem richtig angepowert oder mit ordentlich Wellenschub im Nacken. Dann erweist es sich als Top-Allrounder, der vor kleinen Weißwasserwalzen ...

  • RRD H-Fire 91 Wood – Ready to Race?

    28.06.2019Das RRD-Board ist der bekannte H-Fire – und auch im Flug groß, stabil und souverän mit dem neuen Foil zu kombinieren.

  • Test 2014: Goya One 95 Pro

    28.04.2014surf-Empfehlung: Der Goya One will regelmäßig in die Welle oder bei viel Wind Manöver surfen – und bietet dafür eine sehr gelungene Kombi. Auf Flachwasser – zumindest bei gutem ...

  • Fanatic Gecko 105 LTD

    18.02.2014surf-Empfehlung: Sehr gelungenes Konzept der neuen, breiten Generation, für Gleiteinsteiger und fortgeschrittene Freerider gleichermaßen geeignet. Perfekt, um auch mit mittlerem ...

  • Test 2015 Freemoveboards 85: RRD Freestyle Wave V3 88 LTD

    01.06.2015Hier finden Sie alle Informationen zur Ausstattung und zu den technischen Daten des RRD Freestyle Wave V3 88 LTD.

  • RRD Freestyle Wave 85 Ltd

    30.05.2009Wegen der überragenden Laufruhe und Kontrollierbarkeit eines der besten Boards für Kabbelreviere, funktioniert daher auch angepowert mit kleinen Segeln sehr gut.

  • Test 2021: Waveboards 82-88 Liter

    23.02.2021Egal ob harte Kabbel-Kost, herzhafte Nordseebrandung oder feinste Down-the-Line-Häppchen — Waveboards sollten keine Kostverächter sein. Für diesen Test haben wir zehn Boards auf ...

  • Test Waveboards 2017: Fanatic TriWave 82 TE

    27.02.2017Hier finden Sie alle Informationen zur Ausstattung und zu den technischen Daten des Fanatic TriWave 82 TE.