Test 2016: Slalom-Raceboards 80-82 Test 2016: Slalom-Raceboards 80-82 Test 2016: Slalom-Raceboards 80-82

Test 2016: Slalom-Raceboards 80-82

  • Surf Testteam
 • Publiziert vor 4 Jahren

Die Zeiten, in denen Profis mit Materialvorteil das Feld dominieren, sind lange vorbei. Verdammt eng liegen auch diese Boards beieinander. Doch auch für Hobbyracer sind interessante Unterschiede zu finden.

Fanatic Falcon 129 TE (hinten), JP-Australia Slalom 82 PRO

Während im Worldcup zumindest die "schweren" Fahrer bei Leichtwind zum 85 Zentimeter breiten Board greifen, ist im Verkauf in Deutschland bei den meisten Marken die Größe darunter deutlich stärker gefragt. Denn während unter Worldcup-Racern "schwer" bei gut 95 Kilo anfängt und die "Leichten" immer noch weit über 80 Kilo auf die Waage bringen, sieht das unter Amateur-Racern häufig doch etwas anders aus. Der 85er-Bolide passt außerdem wirklich gut auch eigentlich nur zu 8,4 Quadratmetern und größer, das 80er- oder 82er-Board verträgt dagegen auch noch das 7,8er-Segel. Mit zwei North Sails Warp 8,4 konnten wir auf Segel zurückgreifen, die von der Charakteristik zwischen Power und Kontrolle sehr ausgewogen wirken. Beste Voraussetzungen also für gute Test-Runs.

Erstaunlich war, welche Finnen mittlerweile passen. Noch vor wenigen Jahren hätten auch unsere Tester vermutlich intuitiv zur 44er bis 47er gegriffen. Für diesen Test hatten wir Finnen zwischen 41 und 43 Zentimeter im Einsatz. Das hängt auch schwer vom Kurs ab, wer "privat" fährt, ist mit dieser Finnenbestückung bestens unterwegs und auch für DWC-Slaloms mit leichten Raumwindkursen ist dies die beste Wahl. Lediglich bei langen Schlägen mit Amwindstrecken (Paradebeispiel: Lake Crossing Garda­see) wird man mit einer größeren Flosse einen besseren Schnitt fahren.

Den gesamten Test mit allen Ergebnissen dieser Freestyle-Waveboards gibt's unten als PDF-Download:

• Fanatic Falcon 129 TE • JP-Australia Slalom 82 Pro • RRD X-Fire V8 122 Ltd • Starboard iSonic 124 Carbon Refelx • Tabou Manta 81 Team

Test 2016: Slalom-Raceboards 80-82

5 Bilder

Erst nach der zweiten Tie-Break-Regel wurde der Slalom-Worldcup 2015 entschieden. Die Zeiten, in denen Fahrer mit Materialvorteil das Feld dominieren, sind lange vorbei. Verdammt eng liegen auch diese Boards beieinander. Doch neben dem theoretischen Speedpotenzial sind für Hobbyracer interessante Unterschiede zu finden. Auf jeden Fall findest du hier die schnellsten Boards für Segel von 7,6 bis 9,0.

AN LAND

Shapes: Auffälligstes Shapemerkmal im Deck ist bei allen Boards die stark bis sehr stark ausgeprägte "Mulde", die Ausdünnung des Boards Richtung Bug, von der Mastspur an oder sogar bereits vom Bereich der vorderen Fußschlaufen. So wird die Masse im vorderen Bereich des Boards reduziert und die Mastspur für bessere Kontrollierbarkeit tiefer gelegt. Die teils extra andersfarbig lackierten Einschnitte im Unterwasserschiff sollen nicht nur die Rennoptik verstärken – was aber nicht übersehbar ist – sondern auch die Fahrleistungen verbessern. So surfst du auf einem vergleichsweise schmalen Heck und hast dennoch den Vorteil, nämlich den großen Hebel durch weit außen positionierter hinterer Fußschlaufen.

AUF DEM WASSER

Gleiteigenschaften: Auch wenn wohl kaum ein Racer so lange warten kann, bis es im Automatik-Modus ins Rutschen geht, für den Hobby-Surfer haben wir das dennoch getestet. Auch wenn die Unterschiede – wie insgesamt bei den Fahrleistungen – gering sind, lassen sich doch drei Leichtwindmeister ausmachen. 

Speed – High Wind:  Für den Top-Speed auf einem Slalomhobel sind kaum Grenzen gesetzt: Finne, Segel und Fahrkönnen spielen die entscheidende Rolle. Boards mit besonders guter Kontrollierbarkeit machen es aber dem Normalsterblichen einfacher – oder ermöglichen es erst – in die Nähe der, je nach Windstärke, ganz unterschiedlichen "Schallgeschwindigkeit" zu kommen. 

Manöver: Auch wenn die Manöverwertung hier zum Schluss steht, im Rennen werden an der Tonne wertvolle Meter gewonnen – oder verloren. Da ist es nicht verwunderlich, dass alle Boards in weiten Radien flüssig und mit gutem Gleitpotenzial durch die Halse gehen. 

Test 2016: Slalom-Raceboards 80-82 - Board Guide

Diesen Artikel bzw. die gesamte Ausgabe SURF 5/2016 können Sie in der SURF App (iTunes und Google Play) lesen oder die Ausgabe im DK-Shop nachbestellen.

Schlagwörter: Fanatic JP-AUSTRALIA RRD RRD Slalom-Raceboards Starboard Tabou Test

PDF-Download

Für Abonnenten kostenfrei. SURF-Abo gibt's hier


  • 1,99 €
    Slalom-Raceboards 80-82

Lesen Sie die SURF. Einfach digital in der SURF-App (iTunes und Google Play) oder bestellen Sie es im Shop als Abo oder Einzelheft:

iTunes Store Google Play Store Delius Klasing Verlag
  • Test: GPS-Uhr Locosys GW-60

    Invalid date

  • Test 2016 – No-Cam Freeridesegel: North Sails E_Type 6,5

    Invalid date

  • Test 2017: Fanatic Grip TE

    Invalid date

  • Test 2016: Vario-Trapeztampen

    Invalid date

  • Test 2017: Vandal Riot 4,5

    Invalid date

  • Fanatic FreeWave 105 TE

    Invalid date

  • Test 2017 – Freeride-/Freeraceboards: Starboard Futura 107 UC Reflex Carbon

    Invalid date

  • Tabou Rocket 95 LTD

    Invalid date

  • Fanatic Shark 135 LTD 2012

    Invalid date

  • Video: Action-Cam Test

    Invalid date