Breite Waveboards 2006 Breite Waveboards 2006 Breite Waveboards 2006

Hallo! Aufwachen! Der Traum ist vorbei – eben noch türmten sich vor deinen Augen meterhohe Klopfer auf, der Wind pfiff konstant leicht ablandig mit satten sechs Beaufort und jetzt? Willkommen in der Wirklichkeit! Die Nordsee hält mal wieder ihre typischen Bedingungen für dich Träumer bereit. Schräg auflandig schieben die Böen hüfthohe Schaumwalzen an den Strand. Doch das ist jetzt egal, die Industrie hat erkannt, dass 90 Prozent der Surfer nicht ihren Traum leben können, sondern in ihrer realen Welt Spaß haben wollen. Der surf-Test zeigt, mit welchen der neuen, breiteren Waveboards ihr auch im wahren Leben traumhaft surfen könnt.

Aus der “Evo”lution ist mittlerweile eine Revolution geworden – kurze, breite Bretter sind der Renner im Wavemarkt. Auch große Marken wie JP Australia verkaufen mittlerweile deutlich mehr “Real World”-Boards als von den radikalen Sideshore-Waveboards und das mit gutem Grund. Josh Angulo wurde vor zwei Jahren nicht zufällig im entscheidenden Event auf Sylt – in den typischen Nordseebedingungen – auf seinem damals wahnwitzig anmutendem Amigu-Shape Weltmeister. Die kurzen, breiten Bretter gleiten einfach besser, halten den Speed in den typischen kurzen Turns über den hinteren Fuß und ermöglichen so Cutbacks mit viel Spray und Aerials, für die man auf einem schmalen “Down-the-line”-Rodel 100 Meter Anlauf vor steil aufgetürmter Welle benötigt. Bedingungen, die man hierzulande und leider auch auf Reisen sehr selten findet. Quasi nebenbei fungieren viele der neuen Boards als komfortable Flachwasserhobel für Starkwind, oder sogar als echte Freestyle-Alternative für kleine Segel.

Erstaunliches brachte beim Test der direkte Vergleich zu den – vom Volumen – etwa gleich großen klassischen Waveshapes (Test in der nächsten Ausgabe) ans Licht. Rund drei Zentimeter mehr Breite in der Mitte und eine insgesamt etwas bulligere Outline mit breitem Bug lassen die Boards dieser Gruppe etwas größer wirken, der angenehme Effekt: Im Vergleich zu früher kann man sein Board jetzt kleiner wählen. Wer bisher Bretter der 80- bis 85-Liter-Klasse surfte, ist mit den größeren Boards dieser Gruppe jetzt bestens bedient. Die breiteren Nasen lassen die Bretter nicht nur einfach in der Welle fahren (bei Cutbacks und Bottom Turns), sondern verbessern auch die Freestyle- Eigenschaften und erweitern so den Einsatzbereich enorm. Wer auch häufig auf Flachwasser surft ist daher mit Boards dieser Gruppe bestens bedient. Zu den schmaleren Boards dürften eher sehr leichte Surfer greifen, sehr gute Surfer, denen wenige perfekte Tage wichtiger sind als viele suboptimale und Surfer, die wirklich überwiegend in richtig guten Wellenbedingungen surfen können oder in Südafrika, Hawaii oder Australien überwintern.

Diese Waveboards findet Ihr im PDF-Download:

F2 Guerilla 78

FANATIC Freewave 78

DROPS Concrete Wave 76

HIFLY Madd Wave76

JP Real World Wave 76 II FWS

MISTRAL Syncro Fish 77

NAISH Wave 79

RRD Wavecult 76

STARBOARD Evo 74 Wood

TABOU Pocket Wave 78

Themen: ConcreteDownloadDROPSEvoF2FanaticFishFreeWaveFWSGuerillaHiflyJPMaddMistralNaishPocketRealRRDRRDStarboardSyncroTabouWaveWave76WavecultWoodWorld

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    Test: New Waveboards

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  • Severne Blade 5,3

    20.04.2010

  • Wavesegel 2006

    11.04.2006

  • Freemoveboards 85 2010

    20.04.2010

  • Quatro Twin Fin Wave 76

    12.04.2010

  • Test 2016 Freestyleboards 100: RRD TwinTip 101 Ltd

    30.06.2016

  • Test 2014: RRD Firemove 122 Wood

    15.05.2014

  • Neilpryde Combat 4,7

    21.03.2012

  • Starboard Go 151 mit Schwert

    25.08.2012

  • Tabou 3S 86 LTD

    25.04.2012