Exocet U-Surf 76 Tri

  • Christl Borst-Friebe
 • Publiziert vor 10 Jahren

Gleitstarkes und schnelles Waveboard, das sich, in Kombination mit den hervorragenden Dreheigenschaften über den hinteren Fuß, vor allem in typischen Nordund Ostseebedingungen wohl fühlt. Wer regelmäßig in erlesenen Revieren mit großen Wellen oder bei ruppigen Bedingungen surft, findet besser geeignete Boards mit mehr Kontrolle auf der Kante.

[Board] Exocet U-Surf 76 Tri : [Tester] Marius Gugg : [Spot] Witsands

An Land: Neben dem X-Wave Singlefin hat Exocet in dieser Saison erstmals einen Thruster, den U-Surf, im Sortiment. Während die 16,5 Zentimeter lange Centerfinne normal in die US-Box geschraubt wird, werden die kleinen, neun Zentimeter langen Seitenfinnen von  oben über eine Mini-Powerbox befestigt. Das Deck fällt vergleichsweise flach und breit aus, die Nase ist stark aufgebogen. Im Unterwasserschiff findet man ein starkes V im Mittelbereich und unter den Füßen eine deutliche, gerade Gleitfläche in der Rockerinie.

Auf dem Wasser: Draufsteigen, dichtholen, losrasen – der Exocet U-Surf gehört zu den agilsten und spritzigsten Brettern der Gruppe, gleitet mühelos an und setzt einfallende Böen ohne Verzögerung in sprungtaugliche Geschwindigkeit um. Das Board wird sehr frei und schnell, bei Hack würde man sich das Brett fast eine Spur ruhiger und gedämpfter wünschen.

Auf der Welle entfaltet der U-Surf seine Stärken vor allem in typischen Nord- und Ostseebedingungen. Immer dann, wenn es gilt, aus kleinen Wellen möglichst viel Speed herauszuholen und enge Turns über den hinteren Fuß aneinanderzureihen, ist das Brett ganz vorne dabei. Im Bottom Turn entpuppt es sich als recht variabel und nimmt den Speed sehr gut mit hoch zum Cutback – eine Eigenschaft, die Wave-Einsteiger und Cracks gleichermaßen zu schätzen wissen.

Beim Cutback lässt sich der U-Surf auch von leichteren Surfern radikal eng drehen und muss sich dabei vor keinem seiner Konkurrenten verstecken. Lediglich in großen Wellen und ruppigen Bedingungen, also dann, wenn man Bottom Turns mit viel Speed über den vorderen Fuß fährt und maximale Kontrolle auf der Kante erwartet, kommt der Exocet an seine Grenzen. Die Rails greifen dann einfach nicht mehr so sicher wie bei anderen Boards der Gruppe, es läuft unruhiger und ist über den vorderen Fuß nicht mehr so eng zu drehen.

 Aufgrund der guten Fahrleistungen und des schnellen Fahrgefühls macht der Exocet auch als Starkwindbrett im Flachwasser eine gute Figur.

Web: www.exocet-original.com

 

 

 

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