Fanatic Quad 79 TE

 • Publiziert vor 10 Jahren

Auf der Welle in puncto Radikalität und Drehfreudigkeit kaum zu übertreffen und für gute Waverider eine absolute Waffe. Dank guter Kontrolle und Variabilität in allen Wellenrevieren einsetzbar – mit besonderen Stärken bei viel Wind und/ oder hohen Wellen. Bei schlappen Bedingungen mit wenig Segelzug würde man sich etwas bessere Fahrleistungen wünschen.

[Board] Fanatic Quad 79 TE :  [Tester] Marius Gugg : [Spot] Swartriet

Neben dem FreeWave, dem NewWave Single Fin und dem NewWave Twinser hat Fanatic nun auch einen Quad im Sortiment. Mit Ausnahme des FreeWave, den es zusätzlich in etwas günstigerer Bauweise gibt, sind alle Boards ausschließlich als Team Edition (TE) erhältlich.

An Land: Zur Ausstattung gehören die bewährten, dick gepolsterten Footpads und optisch aufgepeppte, weiche Schlaufen. Der Quad wurde von Shaper Sebastian Wenzel als das radikalste Brett der Fanatic-Range konzipiert. Die beiden kleinen Seitenfinnen werden von oben über eine Mini-Tuttlebox befestigt, die großen Finnen sitzen, wie üblich, in einem US-Box-Kasten. Das Deck ist im gesamten Bereich vergleichsweise rund, außerdem weist der Fanatic im Unterwasserschiff sehr viel Bodenkurve und tiefe Konkaven auf. Der NewWave Twin geht unverändert in die neue Saison. Einige Designmerkmale des Quad finden sich auch beim Twinser wieder: Tiefe Konkaven im Unterwasserschiff, ein domiges Deck und dünne Rails. Die 16er Twinserfinnen stehen parallel in den Boxen und bieten noch etwas Spielraum für individuelles Tuning.

Auf dem Wasser: Auf den ersten Metern wirkt der Quad, auch aufgrund des domigen Deckshapes, vergleichsweise kippelig und erfordert einen aktiven Fahrstil, um das Board über die Gleitschwelle zu bringen. Einmal auf Touren gekommen, beschleunigt das Board aber ordentlich und läuft angepowert angenehm gedämpft und mit Top-Kontrolle auch durch härteste Kabbelwellen. Dass die Fanatic-Entwickler kompromisslos auf radikale Dreheigenschaften gesetzt haben, wird bereits bei der ersten Halse deutlich – der Quad dreht beinahe auf dem Bierdeckel. Auf der Welle vermittelt das Brett perfektes Rail-to-Rail Feeling, auch leichte Surfer können es ohne großen Kraftaufwand auf die Kante stellen und stabilisieren. Im Bottom Turn greifen die Rails hervorragend, egal ob man in masthohen Down-the-line-Wellen oder bei kabbeligen Sideonhore-Bedingungen unterwegs ist. Hierbei punktet der Fanatic vor allem mit seinen sehr variablen Dreheigenschaften. Zu jedem Zeitpunkt hat man als Pilot das Gefühl, den Radius beliebig ändern zu können, um die Lippe im perfekten Moment zu treffen und auch beim Cutback gibt es kaum ein Board, was sich enger und radikaler drehen lässt.

Da der Fanatic vor der Welle den Speed vergleichsweise schlechter hält, parkt man, vor allem als Welleneinsteiger oder wenn Wind- und Wellenschub zu wünschen übrig lassen, mit dem Quad allerdings spürbar schneller ein. Wer also hauptsächlich auf Nord- und Ostsee unterwegs ist und ein möglichst universelles Brett sucht, oder nur selten in der Brandung surft und noch Probleme hat, die Welle frontside abzureiten, findet innerhalb dieser Gruppe geeignetere Bretter. Erfahrene Wavepiloten, die häufig angepowert in Gourmet-Bedingungen unterwegs sind, machen mit dem Fanatic Quad alles richtig und werden das grenzenlose Wavepotenzial des Boards schätzen.

surf-Empfehlung: Die Fanatic-Palette ergänzt sich perfekt. Beide getesteten Fanatics gehören in puncto Dreheigenschaften und Radikalität zur absolut obersten Liga. Wer das radikalste Board der Range fahren will und in Revieren surft, in denen entweder große Wellen schieben oder ordentlich Druck in der Tüte ist, kommt am Quad nicht vorbei. Der Twin punktet mit guter Beschleunigung und ebenfalls radikalen Dreheigenschaften vor allem in typischen Nordund Ostseebedingungen. Gelegenheitswaver und Welleneinsteiger werden mit dem FreeWave sicher den meisten Spaß haben.

Web: www.fanatic.com

 

 

 

 

 

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