Fanatic Quad 82 TE Fanatic Quad 82 TE Fanatic Quad 82 TE

Fanatic Quad 82 TE

 • Publiziert vor 7 Jahren

surf-Empfehlung für Fanatic: Der Quad 2013 war super, der 2014er ist nochmal besser geworden. Das Fahrgefühl hat sich positiv in Richtung „lebendig“ verändert, die Dreheigenschaften wurden bei weiterhin guter Gleitleistung nochmals radikaler. Trotz so viel Radikalität ist der Quad nicht schwer zu fahren und eröffnet sein großes Potenzial somit einem breiten Publikum an Spots – von Heiligenhafen bis Hawaii und für eine große Segelrange von 4,0 bis 5,5. Keine Angst vor vier Finnen! Der TriWave ist ebenfalls ein gelungenes Brett mit toller Mischung aus Radikalität und einfachem Fahrverhalten, hat aber im reinen Wave-Einsatz Probleme, sich neben dem Quad eine echte Existenzberechtigung zu verschaffen. Bei ruppigen Wellenbedingungen und auch für Starkwind-Ausflüge ins Flachwasser bietet der TriWave allerdings eine Extra-Portion Kontrolle und lässt sich daher sogar mit dem 3,7er am Limit noch gut fahren. Bei wenig Wind und mit großen Segeln fehlt etwas Spritzigkeit.

Stephan Gölnitz Board: Fanatic Quad 82 TE; Spot: Klitrosen;

An Land: Beide Fanatics haben sich im Vergleich zum Vorjahr stark verändert die Bretter wurden einen Zentimeter breiter und das gewölbte Domedeck ist deutlich flacher geworden. Auch die üppigen Konkaven im Unterwasserschiff wurden reduziert. Die Slotboxen sind nun mit Metallgewinden gegen Ausleiern ausgestattet.

Stephan Gölnitz

Auf dem Wasser: Den ersten Fortschritt im Vergleich zum Vorjahr merkt man bereits im Dümpeln: Das flachere Deck und die größere Breite lassen den Quad kippstabiler im Wasser liegen und auch beim Übergang ins Gleiten hilft die zusätzliche Breite. Die Beschleunigung hat sich sogar leicht verbessert. Auf der Geraden läuft das Brett deutlich freier und sportlicher, ist bei Hack aber auch anspruchsvoller zu kontrollieren als das Vorjahresmodell und auch als sein Stallbruder, der TriWave. Die Frage, ob das breiter gewordene Brett das tolle Drehpotenzial des Vorjahres halten kann, beantwortet sich mit dem ersten Turn: Auf der Geraden noch frei und etwas zappelig, beißen sich die Rails im Bottom Turn fest und bieten ein Drehpotenzial, das jedem Wavesurfer die Freudentränen in die Augen treibt. Bereits mit wenig Kantendruck kann man Bottom Turns eng zur Lippe hochziehen und vor allem bei Turns über den hinteren Fuß scheinen die Macher im Vergleich zum Vorjahr, dem Stallbruder TriWave und auch dem Großteil der Konkurrenz nochmal eine Schippe draufgelegt zu haben. Beim Cutback kann man das Heck in Takas oder Lipslides pressen und kontrolliert wieder einfangen, auch weniger geübte Waver fühlen sich mit dem Quad 82 TE gleich eine Spur radikaler.

Info: Boards & More GmbH, Tel.: 089/66655240,  www.fanatic.com 

surf-Messung:  Gewicht: 6,30 kg Länge: 227,0 cm Breite: 57,5 cm  Preis: 2099 Euro 

Stephan Gölnitz Finnen: Choco 2 x 14,5 cm + 2 x 9,5 cm/Slotbox/G10 

Stephan Gölnitz

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