Fanatic Quad 87 TE Fanatic Quad 87 TE Fanatic Quad 87 TE

Fanatic Quad 87 TE

 • Publiziert vor 9 Jahren

surf-Empfehlung: Beide Boards wirken, im positiven Sinn, etwas kleiner und agiler als man es von Brettern dieser Volumenklasse erwarten würde und sind universell, von Hawaii bis Heiligenhafen, einsetzbar. Der Quad kommt Fahrern, die sehr hohes Niveau in der Wellehaben, und auch an New-School-Tricks wie Takas üben (wollen), aufgrund seiner extremen Dreheigenschaften noch mehr entgegen. Auch der TriWave ist sehr radikal auf der Welle, fällt aber aufgrund etwas besserer Beschleunigung und höherem Speedpotenzial (sowie der Singlefin-Option) etwas allroundiger aus und dürfte so manchem Nordseetag mit Strömung und schräg auflandigem Wind noch besser trotzen.

Stephan Gölnitz [Board] Fanatic Quad 87 TE: [Tester] Manuel Vogel : [Spot] Hanstholm

An Land: Der Quad 87 geht gegenüber dem Vorjahr unverändert in die neue Saison und ist, im Vergleich zum neuen Tri-Wave, deutlich kürzer und 0,5 Zentimeter breiter. Die vier Finnen sind in Slotboxen verschraubt, beim TriWave sitzt die Mittelfinne in einer US-Box. Zudem hat man die Möglichkeit, das Brett mit größerer Singlefin zu nutzen (nicht im Lieferumfang) und die beiden Seitenkästen zu verschließen – die Plastikabdeckungen werden mitgeliefert. Die Deckskontur fällt bei beiden Brettern sehr domig (rund) aus, wodurch man, in Kombination mit den guten Schlaufen und dicken Pads, sehr angenehm steht.

Stephan Gölnitz

Auf dem Wasser: Der Quad wirkt im Dümpeln recht kippelig und klein, sicher eine Folge des runden Decks. Zwar muss er beim Angleiten seinen Stallgefährten, den TriWave, ziehen lassen, trotzdem ist der Quad weit davon entfernt ein schlechter Gleiter zu sein. Angepowert läuft das Brett gut kontrolliert und hängt agil am Fuß. Bereits bei der ersten Halse bekommt man einen Vorgeschmack darauf, was einen gleich auf der Welle erwartet – auf dem Bierdeckel lässt sich das Brett gegen die Welle halsen. Beim Wellenabreiten macht der Shape in allen Bedingungen Spaß – egal ob masthohe Sideoff- Bedingungen oder hüfthohe Ostseewellen. Voraussetzung ist jedoch, genügend Druck im Segel zu haben, um den Speed mit hoch zur Lippe zu bringen. Überzeugt hat auch unsere leichten Tester, wie kraftlos und variabel sich das Brett drehen lässt. Einen langgezogenen Bottom Turn noch eng zur Lippe hochziehen – mit kaum einem anderen Board gelingt dies ähnlich gut und spielerisch. Beim Cutback lässt sich der Quad extrem eng und radikal drehen und man vergisst sehr schnell, einen 87er unter den Füßen zu haben.

Info: Boards & More GmbH, Tel.: 089/66655240, www.fanatic.com

surf-Messung: Gewicht: 6,9 kg Preis: 2099 Euro

Stephan Gölnitz Finnen: Choco Fins 2 x 10 cm/2 x 14,5cm/Slotbox/G10

Stephan Gölnitz

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