Fanatic TriWave 81 TE Fanatic TriWave 81 TE Fanatic TriWave 81 TE

Fanatic TriWave 81 TE

 • Publiziert vor 8 Jahren

surf-Empfehlung für Fanatic: Der Quad 2013 war super, der 2014er ist nochmal besser geworden. Das Fahrgefühl hat sich positiv in Richtung „lebendig“ verändert, die Dreheigenschaften wurden bei weiterhin guter Gleitleistung nochmals radikaler. Trotz so viel Radikalität ist der Quad nicht schwer zu fahren und eröffnet sein großes Potenzial somit einem breiten Publikum an Spots – von Heiligenhafen bis Hawaii und für eine große Segelrange von 4,0 bis 5,5. Keine Angst vor vier Finnen! Der TriWave ist ebenfalls ein gelungenes Brett mit toller Mischung aus Radikalität und einfachem Fahrverhalten, hat aber im reinen Wave-Einsatz Probleme, sich neben dem Quad eine echte Existenzberechtigung zu verschaffen. Bei ruppigen Wellenbedingungen und auch für Starkwind-Ausflüge ins Flachwasser bietet der TriWave allerdings eine Extra-Portion Kontrolle und lässt sich daher sogar mit dem 3,7er am Limit noch gut fahren. Bei wenig Wind und mit großen Segeln fehlt etwas Spritzigkeit.

Stephan Gölnitz Board: Fanatic TriWave 81 TE; Spot: Romo;

An Land: Beide Fanatics haben sich im Vergleich zum Vorjahr stark verändert, die Bretter wurden einen Zentimeter breiter und das gewölbte Domedeck ist deutlich flacher geworden. Auch die üppigen Konkaven im Unterwasserschiff wurden reduziert. Die Slotboxen sind nun mit Metallgewinden gegen Ausleiern ausgestattet.

Stephan Gölnitz

Auf dem Wasser: Auch die Charakteristik des TriWave hat sich massiv verändert. Auf dem flachen Deck steht man auch im Dümpeln und Wellenqueren nun wesentlich entspannter, der Übergang ins Gleiten erfolgt jedoch nicht mehr so explosiv und druckvoll wie im Vorjahr, sondern etwas gemütlicher. Beim Rausfahren würde man sich bei wenig Wind sogar etwas mehr Speedpotenzial und Beschleunigung wünschen, man hat mitunter das Gefühl, als setze das Brett den Segelzug nicht zu 100 Prozent in Geschwindigkeit um. Bei Hack – und das ist die andere Seite der Medaille – läuft der TriWave jetzt viel kontrollierter, gedämpfter und ist somit einfacher zu fahren. Das Drehpotenzial – und das ist gut so – bleibt auf hohem Niveau, mit viel Grip carvt das Brett durch sämtliche Radien, lässt sich mit etwas mehr Druck sehr radikal drehen und ist auch hier deutlich einfacher auf der Kante zu stabilisieren als noch 2013. An das extreme Drehpotenzial des Quads reicht der TriWave allerdings nicht ganz heran.

Info: Boards & More GmbH, Tel.: 089/66655240, www.fanatic.com 

surf-Messung:  Gewicht: 6,10 kg Länge: 228,3 cm Breite: 58,0 cm  Preis: 2099 Euro 

Stephan Gölnitz Finnen: MFC TF 1 x 18 cm + 2 x 11 cm/US- + Slotbox/G10 

Stephan Gölnitz

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