Fanatic TriWave 86 TE Fanatic TriWave 86 TE Fanatic TriWave 86 TE

Fanatic TriWave 86 TE

 • Publiziert vor 9 Jahren

surf-Empfehlung: Beide Boards wirken, im positiven Sinn, etwas kleiner und agiler als man es von Brettern dieser Volumenklasse erwarten würde und sind universell, von Hawaii bis Heiligenhafen, einsetzbar. Der Quad kommt Fahrern, die sehr hohes Niveau in der Welle haben, und auch an New-School-Tricks wie Takas üben (wollen), aufgrund seiner extremen Dreheigenschaften noch mehr entgegen. Auch der TriWave ist sehr radikal auf der Welle, fällt aber aufgrund etwas besserer Beschleunigung und höherem Speedpotenzial (sowie der Singlefin-Option) etwas allroundiger aus und dürfte so manchem Nordseetag mit Strömung und schräg auflandigem Wind noch besser trotzen.

Stephan Gölnitz [Board] Fanatic TriWave 86 TE: [Tester] Manuel Vogel : [Spot] Hanstholm

An Land: Der Quad 87 geht gegenüber dem Vorjahr unverändert in die neue Saison und ist, im Vergleich zum neuen Tri-Wave, deutlich kürzer und 0,5 Zentimeter breiter. Die vier Finnen sind in Slotboxen verschraubt, beim TriWave sitzt die Mittelfinne in einer US -Box. Zudem hat man die Möglichkeit, das Brett mit größerer Singlefin zu nutzen (nicht im Lieferumfang) und die beiden Seitenkästen zu verschließen – die Plastikabdeckungen werden mitgeliefert. Die Deckskontur fällt bei beiden Brettern sehr domig (rund) aus, wodurch man, in Kombination mit den guten Schlaufen und dicken Pads, sehr angenehm steht.

Stephan Gölnitz

Auf dem Wasser: Auch der TriWave ist recht kippelig im Dümpeln, was aber nicht weiter schlimm ist, da man mit dem Brett sowieso höchst selten dümpelt – druckvoll und spritzig sprintet das Board über die Gleitschwelle. Im Vergleich zum Quad bekommt man sicher etwas mehr Gleitpower und Speed für alle Sprünge. Auf der Geraden läuft der TriWave freier und schnell, mit etwas größerer Singlefin ausgestattet, dürfte sich dies sogar noch steigern lassen. Auf der Welle lässt sich das Board ebenfalls wunderbar leicht auf die Kante stellen und zieht mit viel Grip durch lange Turns. Dabei ist das Brett nicht ganz so ,variabel wie der Quad. Will man spontan noch eng zur Wellenlippe hochziehen, benötigt man schon etwas mehr Kraft als beim Quad, um ähnlich enge Radien zu fahren. Dafür hält der TriWave den Speed im Bottom Turn spürbar besser, was guten Wavern und Wave-Einsteigern gleichermaßen hilft, mit Volldampf an der Wellenlippe anzukommen. 

Info: Boards & More GmbH, Tel.: 089/6665240, www.fanatic.com

surf-Messung:  Gewicht:  6,85 kg  Preis: 2099 Euro

Stephan Gölnitz

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