Redaktion

Goya Custom Quad 78 PRO

21.01.2011

Der Goya ist ein recht groß wirkendes, weich und kontrolliert gleitendes und ebenso drehendes Brett für fast alle Wavebedingungen. Das Board ist in keiner Disziplin Top, leistet sich aber auch keine eklatante Schwäche und kann daher als gelungener Allrounder bezeichnet werden. Besonders für schwerere Fahrer ein radikales Board für alle Bedingungen.

[Board] Goya Custom Quad 78 PRO : [Tester] Tobias Holzner : [Spot] Platboom

In der Goya-Range ist der Custom Quad das einzige reine Waveboard, dennoch dürfte auch der “One”, den wir in 95 Litern getestet haben, in kleineren Größen wavetauglich ausfallen. Für “richtige” Wavesurfer gibt es bei Goya aber eine leichte Wahl: Den Custom Quad.

An Land: Das Deck des Goya fällt gemäßigt domig verrundet aus, die Nase ist vergleichsweise breit und nach unseren Messwerten ist der Goya eines der voluminösesten Boards der Gruppe. Die vorderen Finnen sitzen in Mini-Tuttleboxen. Die Pads sind dick, die Plugabstände bieten sehr viel Spielraum zum individuellen Tuning in Längsrichtung. Die Finnen fallen im Quadvergleich recht kurz aus. Das Unterwasserschiff verläuft von gemäßigt monokonkav vorne in eine Doppelkonkave im Heck über.

Auf dem Wasser: Wer bei “Goya” gleich an Maui, Jaws und Überlebensbedingungen denkt, wird wahrscheinlich zu Unrecht abgeschreckt. Denn mit üppig Volumen ausgestattet – das obendrein sehr gut gleichmäßig verteilt ist – akzeptablen Gleitleistungen und bester Kontrollierbarkeit ist der Goya Custom Quad vor allem bei allen Bedingungen radikal und besonders einfach zu fahren. Rausdümpeln gelingt mit kaum einem Board stressfreier und im Gleiten geht die dicke Nase leicht übers Weißwasser. Die Gleitlage ist dabei recht satt und gedämpft, das Board schluckt Kabbelwellen auf der Geraden, aber besonders auch in Turns.

Und genau das macht den Reiz des Boards aus. Je größer und unruhiger die Wellen werden, umso besser kann der Goya auftrumpfen. Aber auch in kleineren Wellen dreht das Board gut, wenn auch nicht überragend, findet sich aber bei allen Bedingungen bestens zurecht. Die Radien beim Bottom Turn lassen sich schön variieren, das Brett steht dabei eher weich als bissig auf dem Rail, man fühlt sich aber immer als Herr der Lage, egal wie groß das Monster gerade ist, das sich hinter einem aufbaut. Der Goya zählt sicher nicht zu den leichtfüßigsten Boards, benötigt immer einen Tick mehr Druck, doch die eindeutige Stärke ist der große Einsatzbereich, denn trotz üppig Volumen lassen sich auch sehr gut ganz kleine Segel bei Hack fahren.

surf-Empfehlung: Lediglich wenn Wind und Welle gleichzeitig ganz mau ausfallen, wirkt der Goya etwas untermotorisiert, auch wegen der etwas gemäßigten Beschleunigung. Insgesamt überzeugt er aber als sehr harmonisch drehender Allrounder für alle Könnensstufen und alle Reviere mit nach oben offenem Potenzial.

Web: www.quatrointernational.com

 

 

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