JP-Australia Pro Wave II 73 Pro

 • Publiziert vor 12 Jahren

Mit sehr guter Kontrolle und sicherem Kantengriff repräsentiert der JP-Australia Pro Wave II die Radical Waveboards wie kaum ein zweiter Vertreter. Dabei bleibt die Flachwassereignung nicht auf der Strecke. Lediglich in kurzen, schnellen Turns auf der Welle kommt das Board nicht ganz an die quirligsten Vertreter der Gruppe heran.

[Board] JP-Australia Pro Wave II 73 Pro auf Testfahrt

An Land: Der leicht überarbeitete Pro Wave II hat 2009 eine minimal flachere Rockerlinie (Biegung) im Heck bekommen. Auffällig sind die voluminösen und durchgehend sehr verrundeten Rails vom Bug bis zu den vorderen Schlaufen, erst am Heck wird die Abrisskante sehr scharf. Das Board ist minimal kürzer und breiter geworden. Im leicht domigen Deckverlauf steckt viel Volumen in der Boardmitte.

Auf dem Wasser: Radikales Image und extreme Fahrleistungen in größten Wellen bei einfachem Zugang – das bietet der JP Pro Wave. Im Dümpeln wirkt der im Vergleich zum Vorjahr nur minimal überarbeitete Shape recht groß, in der Halse gegen die Welle zieht er agil, aber griffig durch den Turn.

Selbst wer dann einen richtigen Brummer aufgepickt hat, kann den Pro Wave wohl nur schwer ans Limit bringen. Kantengriff und Laufruhe – wenn man das Board souverän übers ganze Rail fährt – in Bottom Turns vor großen, auch ruppigen Wellen, sind außergewöhnlich gut, der Radius lässt sich mit etwas beherztem Druck dabei noch gut variieren. Dabei steht man sehr ausgewogen an Deck, fühlt sich eigentlich auf Anhieb wohl und hat nicht das Gefühl, ein besonders schwierig zu fahrendes Board unter den Füßen zu haben. Mit so einem sicheren Gefühl wagt man sich auch mal in Wellen, die eine Nummer größer sind als sonst.

In puncto Drehfreudigkeit kann das Board nicht ganz mit dem quirligen Fanatic mithalten, auch vermittelt es nicht das leichtfüßige Rail-to-Rail-Feeling wie der Tabou, wenn man von der Backside- auf die Frontsidekante wechselt und umgekehrt. Dafür bietet es maximale Kontrolle in allen Bedingungen, dadurch einen großen Einsatzbereich in Wellen jeden Kalibers (je größer, desto lieber) und sogar wirklich ordentliche Qualitäten als Starkwind-Flachwasserboard.

surf-Tipp: Besonders gut für ruppige Big-Wave-Reviere wie in Südafrika.

Preis: 1799 Euro

Material/Herstellung: Carbon/Kevlar-Sandwich

Finne: JP Pro Wave 8,25”/ US-Box/G10-CNC

Volumen: 73 Liter

Web: www.jp-australia.com

 

 

 

Gehört zur Artikelstrecke:

Waveboards Radical 2009


  • Fanatic NewWave 75 Team Edition

    16.01.2009

  • Starboard Kode 74 Wood Carbon

    16.01.2009

  • Tabou Da Curve 73 HD

    16.01.2009

  • Waveboards Radical 2009

    16.01.2009

  • Lorch Oxygen 73

    16.01.2009

  • Mistral Wave RD 76

    16.01.2009

  • JP-Australia Pro Wave II 73 Pro

    16.01.2009

Themen: DownloadJP-AUSTRALIAProWave

PDF-Download

Für Abonnenten kostenfrei. SURF-Abo gibt's hier


  • 2,00 €
    Test: Radical Waveboards

Lesen Sie die SURF. Einfach digital in der SURF-App (iTunes und Google Play) oder bestellen Sie es im Shop als Abo oder Einzelheft:

iTunes Store Google Play Store Delius Klasing Verlag
  • Acht Wave-Champions im Interview

    19.09.2009

  • RRD TwinTip 100 Ltd

    20.10.2010

  • Gaastra Matrix 8,0

    20.06.2010

  • Naish Wave 3D 80

    15.01.2012

  • Gaastra Remedy 6,0

    20.05.2010

  • Josh Angulo

    22.01.2010

  • Hurghada - jenseits von All-Inclusive

    29.08.2009

  • NeilPryde RS:Slalom MK III 8,6

    15.01.2009

  • Hot Sails Maui Liquid 6,0

    20.05.2010