JP-Australia Twinser Quad 92 Pro JP-Australia Twinser Quad 92 Pro JP-Australia Twinser Quad 92 Pro

JP-Australia Twinser Quad 92 Pro

 • Publiziert vor 8 Jahren

surf-Empfehlung: Beide Boards wirken, im positiven Sinn, etwas kleiner und agiler als man es von Brettern dieser Volumenklasse erwarten würde und sind universell, von Hawaii bis Heiligenhafen, einsetzbar. Der Quad kommt Fahrern, die sehr hohes Niveau in der Welle haben, und auch an New-School-Tricks wie Takas üben (wollen), aufgrund seiner extremen Dreheigenschaften noch mehr entgegen. Auch der TriWave ist sehr radikal auf der Welle, fällt aber aufgrund etwas besserer Beschleunigung und höherem Speedpotenzial (sowie der Singlefin-Option) etwas allroundiger aus und dürfte so manchem Nordseetag mit Strömung und schräg auflandigem Windnoch besser trotzen.

Stephan Gölnitz [Board] JP-Australia Twinser Quad 92 PRO: [Tester] Manuel Vogel : [Spot] Hanstholm

An Land: Bei JP kann bei beiden Waveboards die Finnenbestückung verändert werden. Beim Twinser Quad bedeutet dies, dass man die kleinen Seitenfinnen weglässt und größere Twins montiert, beim Single Thruster gehört das Dreier-Setup zum Lieferumfang der Pro Edition, die Fullwood/Sandwich-Variante wird nur mit einer Singlefin im Gepäck ausgeliefert. Plastikabdeckungen für die Seitenkästen gehören in jeder Variante dazu. Nach wie vor setzt JP bei den kleinen Seitenfinnen auf Mini-Tuttleboxen, die von oben mit nur einer Schraube befestigt werden, die Centerfinnen sind für US -Box. Im Vergleich der beiden Boards fällt der Twinser Quad, vor allem im Heckbereich, sichtbar schmaler aus. 

Stephan Gölnitz

Auf dem Wasser: Die etwas geringere Breite und mehr Bodenkurve macht sich zunächst beim Angleiten bemerkbar – während man mit dem Single Thrusterschon entspannt rausgleitet oder die erste Flugshow bietet, muss man mit dem Quad spürbar aktiver fahren, um in Fahrt zu kommen. Angepowert läuft das Brett dann sehr angenehm und überaus kontrollierbar, aber nicht so frei und schnell wie der Single Thruster. Wenn man vor kleinen Wellen über den hinteren Fuß herumwedelt, sind die Unterschiede in puncto Drehfreudigkeit eher gering, allerdings benötigt der Quad spürbar mehr Wind, um die Geschwindigkeit im Turn zu halten. Sobald die Welle etwas größer wird und man sich mit viel Speed in die Kurve legt, wirkt der Vierfinner spürbar variabler und lässt sich mit weniger Fußdruck auch in radikal enge Radien drücken.

Info: Pryde Group GmbH, Tel.: 089/6650490, www.jp-australia.com

surf-Messung:  Gewicht: 7,0 kg Preis: 1999 Euro 

Stephan Gölnitz Finnen: JP Twinser Wave 2 x 16 cm/2 x 10 cm/US-Box + Minituttle/G10-CNC

Stephan Gölnitz

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