RRD Wave Twin LTD 74

 • Publiziert vor 12 Jahren

Der RRD ist ein ausgewogener Twinser ohne echte Schwächen, der allerdings in puncto Radikalität, Drehfreudigkeit und Fahrleistung nicht ganz auf dem Level der besten Boards dieser Gruppe ist. Bei viel Wind ist das Brett dagegen aufgrund seiner tollen Kontrolle eine besondere Empfehlung. Auch als Starkwind-Flachwasserbrett findet man in dieser Gruppe kaum etwas Besseres.

RRD Wave Twin LTD 74 erobert den Luftraum

An Land: Stylemaster Roberto Ricci hat auch in diesem Jahr wieder nicht mit tollen Grafics gegeizt, das auf Hochglanz polierte Unterwasserschiff sieht wirklich edel aus. Im Heck ist der RRD recht schmal, der Volumenschwerpunkt liegt auch hier recht weit vorne. Auffällig ist die breite Square-Nose und die vergleichsweise vollen Kanten. Die 15,5 Zentimeter kurzen Twinserfinnen sind recht schlank. Sämtliche Ausstattungsdetails wie Schlaufen und Pads lassen keine Wünsche offen.

Auf dem Wasser: Der RRD entpuppte sich im Test als echtes Wohlfühlbrett, das überhaupt keine Eingewöhnungszeit erfordert. Es hat eine vergleichsweise tiefe Wasserlage, wodurch es sehr kontrolliert und gedämpft läuft. Lästige Kabbelwellen werden einfach weggeschluckt, in der Halse steht der RRD weich und stabil auf der Kante.

Das Board wirkt sehr gut ausgetrimmt und stabil, was den Weg übers Weißwasser vereinfacht und den RRD auch als Starkwind-Untersatz fürs Flachwasser prädestiniert. Einzig die gedrosselte Angleitleistung und die mäßige Beschleunigung trüben die Freude etwas, die sehr schmalen Finnen wollen einfach nicht so richtig Druck annehmen.

Auf der Welle setzt sich die eher gemütliche Charakteristik fort: Das Brett macht eigentlich alles mit, was man von ihm erwartet, allerdings braucht man für enge Radien vergleichsweise etwas mehr Fußdruck. Besonders leichtere Fahrer könnten etwas die Agilität und Drehfreudigkeit vermissen. Mit etwas mehr Beinschmalz lässt sich aber auch der RRD sehr radikal und eng drehen. An drucklosen, kleinen Wellen würde man sich etwas mehr Beschleunigung auf der Welle wünschen.

In ruppigen Bedingungen und bei Hack, dann, wenn Gleiten und Beschleunigen ohnehin nicht das Problem sind, kann der RRD wieder mit seiner tollen Kontrolle überzeugen. Er steht auch dann noch sicher und mit viel Grip auf dem Rail, wenn einige andere Boards nur noch unkontrolliert durch die Gegend stolpern.

Preis: 1749 Euro

Material/Herstellung: Carbon/Gelcoat-Sandwich

Finnen: MFC TP 15,5 cm/ US-Box/G10-CNC

Volumen: 74 Liter

Web: www.robertoriccidesigns.com

 

 

Gehört zur Artikelstrecke:

Waveboards Twinser 2009


  • F2 Rave 78

    17.01.2009

  • FANATIC NewWave Twin 78 TE

    17.01.2009

  • Starboard Evil Twin 74 Wood Carbon

    17.01.2009

  • Tabou Da Curve 73 TE

    17.01.2009

  • Waveboards Twinser 2009

    16.01.2009

  • JP-AUSTRALIA Twinser Wave 76 Pro

    17.01.2009

  • MISTRAL Twinzer RD 76

    17.01.2009

  • RRD Wave Twin LTD 74

    17.01.2009

Themen: DownloadRRDRRDTwinWave

PDF-Download

Für Abonnenten kostenfrei. SURF-Abo gibt's hier


  • 2,00 €
    Test: Waveboards Twinser

Lesen Sie die SURF. Einfach digital in der SURF-App (iTunes und Google Play) oder bestellen Sie es im Shop als Abo oder Einzelheft:

iTunes Store Google Play Store Delius Klasing Verlag
  • Gaastra Manic 4,7

    15.03.2009

  • Severne Turbo 8,1

    15.07.2011

  • Sailloft Hamburg Cross 7,0

    15.06.2011

  • Estland und Lettland

    13.06.2005

  • Deutschland: Oortkatensee

    29.10.2005

  • Josh Angulo

    22.01.2010

  • Deutschlandt: Epplesee (Leserspot)

    21.10.2004

  • F2 Rave 78

    20.01.2010

  • Deutschland: Wangerooge

    14.08.2004