Starboard Kode WoodCarbon 74 Starboard Kode WoodCarbon 74 Starboard Kode WoodCarbon 74

Starboard Kode WoodCarbon 74

 • Publiziert vor 12 Jahren

Der Kode zählt als Acid-Nachfolger zu den Wave-Klassikern. Besondere Auszeichnung: Beste Kontrolle in weiten Turns auf großen Wellen. Aber auch auf Flachwasser bewährt sich der Kode, auf der Welle wirkt er den anspruchsvollen, sehr guten Wavesurfern etwas zu wenig quirlig. Ähnlich wie der JP Wave ist der Kode eher als Allrounder zu sehen, der – ganz nebenbei – auch in Monsterwellen gut geht.

Stephan Gölnitz [Board] Starboard Kode 74 WoodCarbon : [Tester] Jonas Holzhausen

STARBOARD

Starboard hat die Wavepalette auf zwei Modelle reduziert und deckt dennoch die breiteste Range ab. Der Kode, Nachfolger der legendären Acid-Reihe, zählt zu den schmalsten Boards im Test (54,4 Zentimeter), der neue Quad soll den bewährten Evo ersetzen und ist bei 76 Litern Volumen mit 57,8 Zentimeter breiter als alle Waveboards, die wir bisher in dieser Volumensklasse im Test hatten. Beide Boards sind mit sehr schnell verstellbaren Schlaufen ausgestattet, die dafür in der Größenrange etwas weniger variabel sind. Unter den Schlaufen dämpfen eingelassene Heel Bumper. Die Finnenschrauben lassen sich mit einem großen Kreuzschraubendreher anziehen. Beide Boards sind in der steiferen WoodCarbon-Version im Test, im Unterwasserschiff schimmert das Holz nur noch leicht durch den weißen Lack, im Deck erahnt man das Carbongewebe.

An Land: Im vorderen Gleitbereich dämpft ein fettes V, das bis ins Heck weiter verläuft. Die Rails sind schlank, wie der gesamte Shape. Das Board zählt zu den kleinsten im Test.

Auf dem Wasser zeigt sich der Kode als kompromissloser Charakter wie schon im Vorjahr: Weite Turns schneidet das Board mit unbeirrbarer Sicherheit ins Wasser, keine Welle ist ihm zu groß, um sich nicht mit Fullspeed den Hang hinab zu stürzen. Dabei wirkt es etwas weniger variabel, enge Turns gelingen erst bei gemäßigtem Speed richtig gut und vor allem die leichteren Fahrer bemängelten den recht hohen Druck, den man aufbringen muss, um das Board eng an die Lippe zu bringen. Bei viel Wind fällt auch die Halse gegen die Welle etwas weiter aus.

Insgesamt wirkt das Board deutlich weniger nervös, aber auch weniger “wavig” als die meisten anderen. Dafür glänzt es mit Top-Kontrolle beim Rausfahren und im Flachwasser.

Der Kode ist weiterhin ein Tipp für große Wellen und klassisch angehauchten Style mit weiten Turns, bei denen es unter der Finne dampft, weniger für gemäßigte Nordseebrandung. Dafür hat Starboard einen neuen Trumpf im Köcher.

Web: www.star-board.com

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