Test 2020: Waveboards 90-95 LiterFoto: Oliver Maier

Boards-WaveTest 2020: Waveboards 90-95 Liter

Waveboards mit 90 bis 95 Litern werden fast so oft verkauft wie kleinere Modelle. Aber gehen die Dickschiffe auch vernünftig ums Eck? Oder fährt man damit Turns wie ein Containerschiff. Nach vier Wochen Test auf Nord- und Ostsee wissen wir's!

Statt Teile unseres Testteams mit Schoki und Kaffeesahne aufzumästen, haben wir uns für den Test der 2020er Modelle zusätzlich einige echte „Brecher“ ins Team geholt. Vier Testfahrer zwischen 82 und 98 Kilo haben die elf Bretter in einem windigen September viele Tage mit Segeln zwischen 4,0 und 5,5 Quadratmetern über Nord- und Ostsee gejagt.

Für schwere Fahrer (>88 Kilo) dürfte die Volumensklasse 90 bis 95 Liter die bevorzugte Ein-Brett-Lösung sein, wer weniger wiegt wird dann wohl meist zu einer Nummer kleiner tendieren, sofern er mit einem Waveboard auskommen will — oder die hier vorgestellen Waveboards als zusätzliche Alternative für leichteren Wind wählen.

Die Testergebnisse dieser 11 Waveboards 90-95 Liter mit allen Daten und Noten findet ihr unten im PDF-Downloadbereich:

  • Fanatic Grip 92 TE
  • Flikka Custom Quad 95 S-Regular
  • Goya Custom 4 94 PRO
  • I-99 C5 93
  • JP-Australia Ultimate Wave 94 PRO
  • Naish Assault 95
  • Quatro Cube 93 PRO
  • RRD Wave Cult 92 LTD
  • Severne Nano II 92
  • Starboard Ultrakode 93 Carbon Reflex
  • Tabou Da Bomb 94
Die im Fersenbereich extrem dicken Pads des Tabou Da Bomb sind gewöhnungsbedürftig.
Die im Fersenbereich extrem dicken Pads des Tabou Da Bomb sind gewöhnungsbedürftig.
Fanatic Grip 92
Fanatic Grip 92
Fanatic stattet den Grip 92 mit fünf Slotboxen aus.
Fanatic stattet den Grip 92 mit fünf Slotboxen aus.
Trotz sehr guter Dreheigenschaften hat der Grip im Centerbereich überraschend wenig Bodenkurve.
Trotz sehr guter Dreheigenschaften hat der Grip im Centerbereich überraschend wenig Bodenkurve.
Flikka Custom Quad 95Foto: Oliver Maier
Flikka Custom Quad 95
Den Flikka gibt's in diversen Bauweisen von "extrem leicht" bis "extrem stabil".
Den Flikka gibt's in diversen Bauweisen von "extrem leicht" bis "extrem stabil".
Der Flikka Custom Quad wird mit vier Slotbox-Finnen ausgeliefert, die sich per Inbus-Schlüssel fixieren lassen.
Der Flikka Custom Quad wird mit vier Slotbox-Finnen ausgeliefert, die sich per Inbus-Schlüssel fixieren lassen.
Flikka: Ein Spoiler am hinteren Pad sorgt für Extra-Halt. Die Schlaufen werden per Inbus fixiert, sind doppelt verschraubt und sitzen in soliden Metallgewinden.
Flikka: Ein Spoiler am hinteren Pad sorgt für Extra-Halt. Die Schlaufen werden per Inbus fixiert, sind doppelt verschraubt und sitzen in soliden Metallgewinden.
Die Flikka-Finnen haben viel Flex, sind aber auch als härtere oder (noch) weichere Versionen erhältlich.
Die Flikka-Finnen haben viel Flex, sind aber auch als härtere oder (noch) weichere Versionen erhältlich.
Der Goya Custom 4 am Testspot Weissenhaus.Foto: Oliver Maier
Der Goya Custom 4 am Testspot Weissenhaus.
Der Goya Custom 4 wurde im Vergleich zum Vorgängermodell komplett überarbeitet und deutlich breiter.
Der Goya Custom 4 wurde im Vergleich zum Vorgängermodell komplett überarbeitet und deutlich breiter.
Goya setzt auf Mini-Tuttle-Boxen bei den Sidefins und US-Boxen für die Centerfinnen. Tuning-Möglichkeiten ergeben sich aufgrund der kurzen Boxen kaum.
Goya setzt auf Mini-Tuttle-Boxen bei den Sidefins und US-Boxen für die Centerfinnen. Tuning-Möglichkeiten ergeben sich aufgrund der kurzen Boxen kaum.
Goya: Der Spoiler am Ende des hinteren Pads bietet zusätzlichen Halt bei verdrehten Moves. Die Schlaufen sind hinten doppelt geschraubt.
Goya: Der Spoiler am Ende des hinteren Pads bietet zusätzlichen Halt bei verdrehten Moves. Die Schlaufen sind hinten doppelt geschraubt.
Backloop mit dem I-99 C5 93
Backloop mit dem I-99 C5 93
I-99 C5 93 – alles klar?
I-99 C5 93 – alles klar?
Das I-99 kommt ebenfalls mit fünf Slotboxen und Thruster-Setup.
Das I-99 kommt ebenfalls mit fünf Slotboxen und Thruster-Setup.
Dick und bequem fallen die Pads des I-99 aus.
Dick und bequem fallen die Pads des I-99 aus.
Cutback mit dem JP-Australia Ultimate Wave 94 Pro
Cutback mit dem JP-Australia Ultimate Wave 94 Pro
JP-Australia Ultimate Wave 94 Pro
JP-Australia Ultimate Wave 94 Pro
Alle Schlaufen werden bei JP doppelt geschraubt.
Alle Schlaufen werden bei JP doppelt geschraubt.
JP setzt auf Slotboxfinnen innen, außen auf die Mini-Tuttlebox ohne Tuning-Option. Dank einer fünften Box sind alle Finnenoptionen fahrbar von Singlefin bis Quad.
JP setzt auf Slotboxfinnen innen, außen auf die Mini-Tuttlebox ohne Tuning-Option. Dank einer fünften Box sind alle Finnenoptionen fahrbar von Singlefin bis Quad.
Stark monokonkaves Unterwasserschiff beim JP-Australia Ultimate Wave 94 Pro
Stark monokonkaves Unterwasserschiff beim JP-Australia Ultimate Wave 94 Pro
Naish Assault 95 heißt der Nachfolger des Modells GlobalFoto: Oliver Maier
Naish Assault 95 heißt der Nachfolger des Modells Global
Naish Assault 95 – mit breiten Heck- und Bugpartien in jedem Fall ein Brett der Kategorie "Stubby".
Naish Assault 95 – mit breiten Heck- und Bugpartien in jedem Fall ein Brett der Kategorie "Stubby".
Der Naish wird nur mit einer 24er Singefin ausgeliefert.
Der Naish wird nur mit einer 24er Singefin ausgeliefert.
Die Schlaufen-Plugs bieten viele Möglichkeiten, die Straps weit vorne oder hinten zu montieren. Die Schlaufenbreite selbst fällt bei Naish stets etwas weiter aus.
Die Schlaufen-Plugs bieten viele Möglichkeiten, die Straps weit vorne oder hinten zu montieren. Die Schlaufenbreite selbst fällt bei Naish stets etwas weiter aus.
Nicht nur in Hanstholm in seinem Element – der neue Quatro Cube 93 Pro.
Nicht nur in Hanstholm in seinem Element – der neue Quatro Cube 93 Pro.
Quatro Cube 93 Pro
Quatro Cube 93 Pro
Konsequent auf Quad-Setup ist der Quatro ausgelegt.
Konsequent auf Quad-Setup ist der Quatro ausgelegt.
Etwas dünner fallen die Pads beim Quatro Cube aus. Die Schlaufen von MFC sind sehr bequem und hinten doppelt geschraubt.
Etwas dünner fallen die Pads beim Quatro Cube aus. Die Schlaufen von MFC sind sehr bequem und hinten doppelt geschraubt.
Wie viele andere Marken auch, setzt Quatro-Shaper Keith Teboul auf ein V mit Doppelkonkaven im Unterwasserschiff.
Wie viele andere Marken auch, setzt Quatro-Shaper Keith Teboul auf ein V mit Doppelkonkaven im Unterwasserschiff.
Ausblick über Hanstholm mit dem RRD Wave Cult 92 LtdFoto: Oliver Maier
Ausblick über Hanstholm mit dem RRD Wave Cult 92 Ltd
RRD Wave Cult 92 Ltd
RRD Wave Cult 92 Ltd
Die Thruster-Finnen stammen von K4 und sind aus Kunststoff.
Die Thruster-Finnen stammen von K4 und sind aus Kunststoff.
Ähnlich wie beim Naish sind auch bei RRD die Verstelloptionen von vorne nach hinten groß. Die Heckschlaufe wird doppelt verschraubt.
Ähnlich wie beim Naish sind auch bei RRD die Verstelloptionen von vorne nach hinten groß. Die Heckschlaufe wird doppelt verschraubt.
Ein starkes V hat der RRD Wave Cult. Die Mittellinie liegt dadurch tiefer im Wasser, was den Fahrkomfort erhöhen soll.
Ein starkes V hat der RRD Wave Cult. Die Mittellinie liegt dadurch tiefer im Wasser, was den Fahrkomfort erhöhen soll.
Der Severne Nano II 92 wird als Thruster und als Quad ausgeliefert.Foto: Manuel Vogel
Der Severne Nano II 92 wird als Thruster und als Quad ausgeliefert.
Doppelte Channels und viel Tail-Kick sind die bestimmenden Merkmale des Severne Nano.
Doppelte Channels und viel Tail-Kick sind die bestimmenden Merkmale des Severne Nano.
Für Schlaufen und Finnen passt bei Severne ein Inbus-Schlüssel.
Für Schlaufen und Finnen passt bei Severne ein Inbus-Schlüssel.
Starboard Ultrakode 93 Carbon Reflex
Starboard Ultrakode 93 Carbon Reflex
Die Außenfinnen sitzen in der Star-Box – diese passt für US-Box-Finnen und leicht modifizierte Slotbox-Finnen gleichermaßen.
Die Außenfinnen sitzen in der Star-Box – diese passt für US-Box-Finnen und leicht modifizierte Slotbox-Finnen gleichermaßen.
Starboard verwendet dickere Schrauben als üblich – in Verbindung mit doppelter Verschraubung dürfte hier sicher nichts ausreißen.
Starboard verwendet dickere Schrauben als üblich – in Verbindung mit doppelter Verschraubung dürfte hier sicher nichts ausreißen.
Starboard: Dicke und griffige Pads
Starboard: Dicke und griffige Pads
Tabou Da Bomb 94
Tabou Da Bomb 94
Tabou Da Bomb: Chanells in Heck sorgen für eine vergleichsweise lange Gleitfläche.
Tabou Da Bomb: Chanells in Heck sorgen für eine vergleichsweise lange Gleitfläche.
Die im Fersenbereich extrem dicken Pads des Tabou Da Bomb sind gewöhnungsbedürftig.
Die im Fersenbereich extrem dicken Pads des Tabou Da Bomb sind gewöhnungsbedürftig.
Fanatic Grip 92
Fanatic Grip 92
Fanatic Grip 92
Fanatic stattet den Grip 92 mit fünf Slotboxen aus.
Trotz sehr guter Dreheigenschaften hat der Grip im Centerbereich überraschend wenig Bodenkurve.
Flikka Custom Quad 95
Den Flikka gibt's in diversen Bauweisen von "extrem leicht" bis "extrem stabil".
Der Flikka Custom Quad wird mit vier Slotbox-Finnen ausgeliefert, die sich per Inbus-Schlüssel fixieren lassen.
Flikka: Ein Spoiler am hinteren Pad sorgt für Extra-Halt. Die Schlaufen werden per Inbus fixiert, sind doppelt verschraubt und sitzen in soliden Metallgewinden.
Die Flikka-Finnen haben viel Flex, sind aber auch als härtere oder (noch) weichere Versionen erhältlich.
Der Goya Custom 4 am Testspot Weissenhaus.
Der Goya Custom 4 wurde im Vergleich zum Vorgängermodell komplett überarbeitet und deutlich breiter.
Goya setzt auf Mini-Tuttle-Boxen bei den Sidefins und US-Boxen für die Centerfinnen. Tuning-Möglichkeiten ergeben sich aufgrund der kurzen Boxen kaum.
Goya: Der Spoiler am Ende des hinteren Pads bietet zusätzlichen Halt bei verdrehten Moves. Die Schlaufen sind hinten doppelt geschraubt.
Backloop mit dem I-99 C5 93
I-99 C5 93 – alles klar?
Das I-99 kommt ebenfalls mit fünf Slotboxen und Thruster-Setup.
Dick und bequem fallen die Pads des I-99 aus.
Cutback mit dem JP-Australia Ultimate Wave 94 Pro
JP-Australia Ultimate Wave 94 Pro
Alle Schlaufen werden bei JP doppelt geschraubt.
JP setzt auf Slotboxfinnen innen, außen auf die Mini-Tuttlebox ohne Tuning-Option. Dank einer fünften Box sind alle Finnenoptionen fahrbar von Singlefin bis Quad.
Stark monokonkaves Unterwasserschiff beim JP-Australia Ultimate Wave 94 Pro
Naish Assault 95 heißt der Nachfolger des Modells Global
Naish Assault 95 – mit breiten Heck- und Bugpartien in jedem Fall ein Brett der Kategorie "Stubby".
Der Naish wird nur mit einer 24er Singefin ausgeliefert.
Die Schlaufen-Plugs bieten viele Möglichkeiten, die Straps weit vorne oder hinten zu montieren. Die Schlaufenbreite selbst fällt bei Naish stets etwas weiter aus.
Nicht nur in Hanstholm in seinem Element – der neue Quatro Cube 93 Pro.
Quatro Cube 93 Pro
Konsequent auf Quad-Setup ist der Quatro ausgelegt.
Etwas dünner fallen die Pads beim Quatro Cube aus. Die Schlaufen von MFC sind sehr bequem und hinten doppelt geschraubt.
Wie viele andere Marken auch, setzt Quatro-Shaper Keith Teboul auf ein V mit Doppelkonkaven im Unterwasserschiff.
Ausblick über Hanstholm mit dem RRD Wave Cult 92 Ltd
RRD Wave Cult 92 Ltd
Die Thruster-Finnen stammen von K4 und sind aus Kunststoff.
Ähnlich wie beim Naish sind auch bei RRD die Verstelloptionen von vorne nach hinten groß. Die Heckschlaufe wird doppelt verschraubt.
Ein starkes V hat der RRD Wave Cult. Die Mittellinie liegt dadurch tiefer im Wasser, was den Fahrkomfort erhöhen soll.
Der Severne Nano II 92 wird als Thruster und als Quad ausgeliefert.
Doppelte Channels und viel Tail-Kick sind die bestimmenden Merkmale des Severne Nano.
Für Schlaufen und Finnen passt bei Severne ein Inbus-Schlüssel.
Starboard Ultrakode 93 Carbon Reflex
Die Außenfinnen sitzen in der Star-Box – diese passt für US-Box-Finnen und leicht modifizierte Slotbox-Finnen gleichermaßen.
Starboard verwendet dickere Schrauben als üblich – in Verbindung mit doppelter Verschraubung dürfte hier sicher nichts ausreißen.
Starboard: Dicke und griffige Pads
Tabou Da Bomb 94
Tabou Da Bomb: Chanells in Heck sorgen für eine vergleichsweise lange Gleitfläche.
Die im Fersenbereich extrem dicken Pads des Tabou Da Bomb sind gewöhnungsbedürftig.
Foto: SURF Testabteilung
  Diesen Artikel bzw. die gesamte Ausgabe SURF 11-12/2019 können Sie in der SURF App (<a href="https://itunes.apple.com/de/app/surf/id761387049?mt=8"  rel="noopener noreferrer">iTunes</a>  und <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=de.deliusklasing.surf"  rel="noopener noreferrer">Google Play</a> ) lesen – die Print-Ausgabe erhalten Sie <a href="https://www.delius-klasing.de/surf-11-12-2019-sur-2019-12" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">hier</a> .Foto: John Carter
Diesen Artikel bzw. die gesamte Ausgabe SURF 11-12/2019 können Sie in der SURF App (iTunes  und Google Play ) lesen – die Print-Ausgabe erhalten Sie hier .

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