Waveboards 85 2011

 • Publiziert vor 11 Jahren

Viele Surfer, vor allem etwas schwerere. greifen statt zur 75-Liter-Klasse gerne zum nächstgrößeren Modell. Wir haben deshalb den Crosscheck gemacht, ob sich die Eindrücke unseres großen Wavetests innerhalb einer Modellreihe übertragen lassen und sechs Boards mit gut 80 Litern über die winterliche Nord- und Ostsee gejagt.

[Board] Starboard Evo IQ 86 Woodcarbon : [Tester] Manuel Vogel : [Spot] Weißenhaus

Lassen sich die Eindrücke der 75-Liter- Waveboards aus dem Südafrika-Test auf andere Größen übertragen? Um den Quervergleich zu den kleineren Größen zu ziehen, haben wir bewusst Modelle getestet, die im Herbst bereits in Südafrika randurften. Natürlich hätten wir gerne alle Modelle aller Marken für euch ausprobiert, dies war jedoch zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison nicht zu stemmen. Schließlich haben wir den Anspruch alle Bretter in unterschiedlichen Bedingungen zu fahren. Unsere Testspots waren Rømø, Hvide Sande, Weißenhaus und Heidkate mit Windbedingungen von side- bis onshore und Welle von ein bis zweieinhalb Meter. Gewicht der Tester: 75 bis 92 Kilo.

Die Ergebnisse waren ziemlich eindeutig: Die grundlegende Charakteristik der Bretter findet sich unabhängig von der Größe wieder. Surfer über 80 bis 85 Kilo, die mit einem Waveboard auskommen wollen und hauptsächlich an Nord- und Ostsee unterwegs sind, finden in der Volumenklasse von 85 Liter wohl den richtigen Untersatz. Alle Multifin-Boards der 85er-Klasse lassen sich, im Hinblick auf Drehfreudigkeit und Radikalität, mit einem Singlefin der 75-Liter-Klasse vergleichen. Wer sein Singlefin-Waveboard also gegen einen Vielfinner austauscht, bekommt im Mittel – sofern er die gleiche Volumenklasse wählt – ein deutlich drehfreudigeres Brett, allerdings meist mit spürbaren Einbußen bei den Fahrleistungen. Aus diesem Grund kann man beim Wechsel von Singlefin zu Multifin auch ein etwas größeres Brett wählen.

Unser Test zeigte, dass die Multifins der getesteten Gruppe im Durchschnitt so radikal drehen wie unser kleinerer Vergleichs-Singlefin (Starboard Evo 76), aber bei Dümpelbedingungen den Vorteil haben, noch mehr Volumenreserven zu bieten. Es gibt allerdings auch eine andere Möglichkeit, die Finnenfrage elegant zu umgehen: Marken wie Tabou (Pocket Thruster), Starboard (Evo), JP (Single- Thruster) oder Exocet (U-Surf Tri) bieten die Möglichkeit selbst zu entscheiden, ob man auf Single- oder Multifin setzt.

Die Testergebnisse der 85er Waveboards findet Ihr unten im PDF-Download.

Finnensalat: Unentschlossenen bieten Marken wie Starboard (2. v. links) oder Tabou (rechts) die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, wieviele Finnen bei welchen Bedingungen unter das Brett geschraubt werden.

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