Windsurf Board Guide: Alles über Waveboards

Boards-WaveWindsurf Board Guide: Alles über Waveboards

Manuel Vogel

 10/15/2018, Lesezeit: 2 Minuten

Was sich hinter Waveboards verbirgt, was die Shapes unterscheidet und für wen sie sich eignen, erfährst du im großen Windsurf Board Guide.

Als Windsurf-Legenden wie Robby Naish und Pete Cabrinha in den frühen 80ern die ersten Wellen vor Hawaii mit dem Windsurfboard ritten, war dies eine Sensation. Inspiriert durch das Wellenreiten bauten die Pioniere kleinere und leichtere Boards mit mehr Aufbiegung ("Rocker") im Unterwasserschiff, was die Drehfreudigkeit der Boards verbesserte – die Waveboards waren geboren! Heute hat jede Windsurfmarke oft mehrere Bretttypen alleine für diese Disziplin im Angebot, die grundlegenden Unterschiede wollen wir euch kurz erklären:

Waveboards sind für brechende Wellen (Brandung) optimiert und zeichnen sich durch folgende Charakteristika aus:

Drehfreudigkeit steht bei Waveboards ganz oben auf der Liste
Drehfreudigkeit steht bei Waveboards ganz oben auf der Liste
Typisches Shape-Merkmal ist ein V (angedeuteter Kiel) mit Doppelkonkaven. Optimierung der Shapes auf Drehfreudigkeit durch eine sehr runde Bodenkurve ("Rocker") und abgerundete Kanten.Foto: Manuel Vogel
Typisches Shape-Merkmal ist ein V (angedeuteter Kiel) mit Doppelkonkaven. Optimierung der Shapes auf Drehfreudigkeit durch eine sehr runde Bodenkurve ("Rocker") und abgerundete Kanten.
Kurze und oft stark gebogene Finne(n), wahlweise als Singlefin (1 Finne), Twinser (2), Thruster (3) oder Quad (4).
Kurze und oft stark gebogene Finne(n), wahlweise als Singlefin (1 Finne), Twinser (2), Thruster (3) oder Quad (4).
Fußschlaufenposition sehr weit innen und vorne, um maximal weit über der Mitte zu stehenFoto: Manuel Vogel
Fußschlaufenposition sehr weit innen und vorne, um maximal weit über der Mitte zu stehen
Volumenbereich der Boards: 60-120 Liter
Volumenbereich der Boards: 60-120 Liter
Drehfreudigkeit steht bei Waveboards ganz oben auf der Liste
Drehfreudigkeit steht bei Waveboards ganz oben auf der Liste
Typisches Shape-Merkmal ist ein V (angedeuteter Kiel) mit Doppelkonkaven. Optimierung der Shapes auf Drehfreudigkeit durch eine sehr runde Bodenkurve ("Rocker") und abgerundete Kanten.Foto: Manuel Vogel
Typisches Shape-Merkmal ist ein V (angedeuteter Kiel) mit Doppelkonkaven. Optimierung der Shapes auf Drehfreudigkeit durch eine sehr runde Bodenkurve ("Rocker") und abgerundete Kanten.
Typisches Shape-Merkmal ist ein V (angedeuteter Kiel) mit Doppelkonkaven. Optimierung der Shapes auf Drehfreudigkeit durch eine sehr runde Bodenkurve ("Rocker") und abgerundete Kanten.
Kurze und oft stark gebogene Finne(n), wahlweise als Singlefin (1 Finne), Twinser (2), Thruster (3) oder Quad (4).
Fußschlaufenposition sehr weit innen und vorne, um maximal weit über der Mitte zu stehen
Volumenbereich der Boards: 60-120 Liter
Drehfreudigkeit steht bei Waveboards ganz oben auf der Liste

Waveboards sind Bretter die, wie der Name sagt, in erster Linie für den Einsatz in Brandung, also brechenden Wellen, konzipiert sind. Das runde Unterwasserschiff erlaubt es, die Bretter enger und radikaler zu drehen als Boards anderer Kategorien, drosselt allerdings auch Gleitleistung und Speed. Wer regelmäßig in echter Brandungswelle surft und Wellen mit beiden Füßen in den Schlaufen stehend abreiten will/kann, liegt in dieser Kategorie generell richtig.

Die einzelnen Unterschiede, bzw. Vor- und Nachteile von unterschiedlichen Wavekonzepten (Twinser, Thruster, Quad) lassen sich kaum verallgemeinern, diese entnehmt bitte den surf-Tests im Heft oder im Onlinebereich von surf.

Ideale Segeltypen für diese Brettgruppe: Wavesegel, (Freemovesegel)