Test 2015: WindSUP Allround fest Test 2015: WindSUP Allround fest Test 2015: WindSUP Allround fest

Test 2015: WindSUP Allround fest

  • Stephan Gölnitz
 • Publiziert vor 6 Jahren

Wenn Platz keine Rolle spielt, kannst du dir die Pumparbeit sparen. Feste Boards sind zwar weniger komfortabel (Transport, Handling, Drauffallen) und meist deutlich schwerer, dafür aber straffer und direkter unter den Füßen.

Stephan Gölnitz Local Hero Sascha am Surfcenter Starnberger See auf dem Tabou, dicht auf den Fersen Gasttesterin Sonja auf der Fanatic Viper Air.

Unsere beiden Testkandidaten entsprechen vom Shape am ehesten Malibu-Formen, wie man sie von langen Wellenreitboards kennt. Erste Erfahrungen in der Welle lassen sich damit locker sammeln, über die dünnen, scharfen Kanten, die bei aufblasbaren Brettern nicht möglich sind, lassen sich diese Boards dagegen auch über Fußsteuerung in die ersten Turns bewegen. Doch aufgepasst beim Größenvergleich: Ein Hardboard wie der Tabou fällt in 10‘2” dünner und dadurch automatisch mit weniger Volumen aus als die meisten vergleichbaren aufblasbaren Bretter. Zum Paddeln auf dem See würden wir den Tabou eher bis maximal 80 Kilo empfehlen. Deutlich größer fällt der Bic aus, der bietet obendrein ein richtiges Schwert, mit dem Höheziehen zum Kinderspiel wird, die Bedienung geht leicht aus dem Fuß. Der Schwertkasten ist zum Paddeln komplett demontierbar mit einem sauberen Verschluss. 

Deutlich durchgerockert (vorne und hinten hochgebogen) sind unsere Allrounder hier schon auch wellentauglich und nicht unbedingt für die 10-Kilometer-Paddeltour ausgelegt. Als Allrounder fürs Windsurfen und Paddeln gleichermaßen bewähren sie sich dennoch. Denn wenn doch mal eine stärkere Böe einfällt, beschleunigt kein aufblasbarer Allrounder auf Raumkurs so gut, an der scharfen Abrisskante saugt kein Wasser mehr hoch. Das subjektive Speedfeeling ist für den Aufsteiger in der ersten kräftigen Böe, in der das Segel dichtgehalten wird, sicher noch mal eine Nummer schärfer als auf jedem aufblasbaren Board. Im Vollgleiten die Höhe zu halten gelingt dagegen wegen der im Vergleich zu reinen Windsurfbrettern deutlich kleineren Finnen hinten dennoch kaum, auch bei diesen Boards hört der wirklich sinnvolle Einsatzbereich auf, wenn der Fahrer nur noch Gleiten will.

Fazit: Zum Paddeln und Windsurfen gleichermaßen geeignet, der Bic ist lediglich für Kindersegel zu lang, dafür bietet er die beste Schwertoption im gesamten Test.

SURF Magazin Eignung WindSUP Allround fest

CHARAKTERISTIK

PLUS Paddeln, LightRiding MINUS nichts

Länge: 10‘2‘6” (310 - 350 cm) Breite: 75 - 85 cm Eignung: Für: Surfer, die auch mal in (kleinen) Wellen spielen möchten und selten Langstrecke paddeln.

Stephan Gölnitz BIC Ace-Tec 11'6" x 32"1/2

Stephan Gölnitz BIC Ace-Tec 11'6" - Rider: Frank Lewisch

Bic Ace-Tec 11‘6" x 32"1/2Gewicht: 15,62 kg Länge: 350,0 cm Breite: 82,0 cm Preis: 1149 Euro Info: www.choppywater.de

Stephan Gölnitz Tabou Supawind 10'2 x 30"

Tabou Supawind 10‘2" x 30"Gewicht: 11,92 kg Länge: 310,0 cm Breite: 76,2 cm Preis: 1249 Euro Info: www.tabou-boards.com

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Themen: AllroundTestWindSUPWindSUP


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