Redaktion

WindSUP 2015: Kaufberatung und Test

  • Stephan Gölnitz
04.08.2015

Neue Boards verdoppeln den Leichtwind-Spaß: Aufblasbare SUPs, die sich obendrein perfekt zum Tricksen bei leichter Brise eignen. Feste Touring-SUPs, die für die Inseltour mit Segel ebenfalls bestens gerüstet sind. All das im großen Vergleich. On top: Das erste aufblasbare Freerideboard – zum Gleitsurfen mit Fußschlaufen im richtigen Praxistest. Und was hinter „Light Riding” steckt, klären wir ebenfalls.

Bedingungen, bei denen mit dem normalen Freerideboard keiner raus geht. Und plötzlich wird der See wieder zur täglichen Spielwiese.

Paddeln? Peinlich. Oder nicht? Fest steht jedenfalls: Beim SUP verpasst du keine Minute Windsurfaction, denn die guten Paddelbedingungen lieben sonst nur Fischer und Federballspieler: möglichst spiegelglattes Wasser bei null Wind. Doch mit diesen WindSUPs können selbst alte Windsurfhasen bei drei bis 13 Knoten einen völlig neuen Windbereich (wieder) entdecken und die Lücke für endloses Surfen endlich schließen – "close the gap" mal anders. Mit Segel!

Für Windsurf-Aufsteiger sind solche Boards nicht nur leichter, transportabler, verstaubarer und günstiger als klassische Hardboards, sondern erfüllen den Zweck genauso gut – plus angesagter Paddeloption. "Time on water" ist schon immer Robby Naishs Erfolgs-Motto und jeder auf dem Board gepaddelte Meter bringt dich auch fürs Windsurfen weiter als die gleiche Zeit in Turnschuhen.

Sechs verschiedene Gruppen von WindSUPs haben wir herausgefiltert, die wir in der Charakteristik auf den folgenden Seiten nach Länge, Breite, Stärken und Schwächen, Paddel- und Windsurfeignung eingeteilt vorstellen:

* WindSUP Allround fest * WindSUP Allround aufblasbar * WindSUP Tour fest * WindSUP Tour aufblasbar * WindSURF aufblasbar * Gleit-WindSURF aufblasbar

Pro Gruppe gehen mehrere Testboards, in unterschiedlichen Breiten und Längen, an den Start. Weitere Boards am Markt, die in Länge, Breite und Outline sehr ähnlich sind, haben vermutlich einen ähnlichen Einsatzbereich und unterscheiden sich eher in der Ausstattung und Details wie Mastfußposition, Deckpads oder Finnen, weniger in den Fahreigenschaften. Gerade bei den "iSUPs" sind wesentliche Shapemerkmale (Kantenform, Bodenkurve) konstruktionsbedingt sehr ähnlich. Während die Board­dicke in den Anfängen der aufblasbaren Boards bei vier Inch lag, stehen mittlerweile zwischen vier und sechs Inch mehrere Abstufungen zur Verfügung. Die Faustregel lautet dabei, dass ein Board um so dicker zu wählen ist, je länger es wird und je schwerer der Fahrer ist. 4,75 Inch ist bei den Allroundern und Touringboards als gesunde Mindestdicke anzusehen. Die hier vorgestellten Boards sind in dieser Hinsicht durchweg empfehlenswert.

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