Tobias Frauen
· 07.07.2026
Absolut. Nur etwa zehn Kilometer entfernt von Pozo liegt die Bahia de Formas, ein wunderbarer langer Sandstrand. Hier sind die Bedingungen etwas entspannter, ideal für Anfänger, Freerider und Speedsurfer. Der Spot bleibt wegen der schützenden Mole von Arinaga weitgehend flach, der Wind bläst schräg ablandig. Der Wind ist dort zwar etwas schwächer als in Pozo, aber immer noch hervorragend. In Pozo wird der Wind an der Küste extrem beschleunigt, das ist aber sehr begrenzt. Etwas weiter nördlich ist es schon deutlich entspannter.
Einer der Ausweichspots zu Pozo ist Vargas, vor allem im Sommer. Der Wind ist meist ein paar Knoten schwächer als in Pozo, die Welle bei Ebbe sogar oft besser. Vargas hat zwischen den Kieseln sogar einige sandige Strand-Abschnitte. Bei gutem Swell können die Wellen so gar höher als in Pozo werden. Ohne Swell bietet Vargas aber auch Bump & Jump-Bedingungen. Der nördliche Teil ist den Badegästen vorbehalten, in der Mitte gehen die Windsurfer direkt vom Parkplatz aufs Wasser und im südlichen Teil tummeln sich die Kiter. Der Wind weht sideshore bis schräg auflandig von links.
Auf Gran Canaria könnt ihr 365 Tage im Jahr windsurfen. Rund 300 Tage im Jahr bieten perfekten Wind. Die restlichen Tage haben wir andere Wetterbedingungen. Aber es gibt immer Möglichkeiten zum Surfen, entweder mit großem oder kleinem Material. Im Winter kommt der Wind aus nordöstlicher Richtung, was Playa del Ingles und Bahia Feliz zu hervorragenden Surf-Spots macht. Im Sommer weht der Wind mehr aus dem Norden, das ist dann ideal für Pozo, wie man es vom Worldcup kennt.
Bei uns an der Surf-Station und Appartementanlage in Bahia Feliz finden Freerider entspannte Bedingungen mit Sideshore-Wind. Der dunkle Sandstrand mit Kieseln fällt relativ flach ab und Wellen brechen hier eher selten. Auch direkt in Pozo Izquierdo haben wir eine Station, von dort kann man entweder direkt am Worldcup-Spot aufs Wasser gehen oder wir fahren von dort mit einem Truck zur Bahia de Formas. Das sind nur etwa zehn Minuten Fahrt. Die Ausgangslage ist ideal für fast alle Spots.
Es hat nicht jeden Tag 40 Knoten. Man findet fast immer einen entspannten Spot zum Freeriden.” Bjørn Dunkerbeck
Natürlich, es sind nicht jeden Tag 40 Knoten. Es gibt auch Tage mit 15 bis 20 Knoten, vor allem im Winter, dann kann man auch mit einem Sechseinhalber entspannt hin- und herfahren. Aber die Locals, die haben eigentlich kaum etwas Größeres als 4,5.
Die Insel bietet neben Windsurfen auch zahlreiche andere Aktivitäten wie Stand-Up-Paddling, Mountainbiken und Wandern. Der Norden der Insel ist fastso grün wie Hawaii, da kann man spannende Entdeckungstouren machen.

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