Air Taka

 • Publiziert vor 13 Jahren

Wave ist auch Freestyle, das beweist uns Gardaseetrickser Mattia Pedrani. Immer öfter wagen sich die Flachwasser-Kurbler ins Brandungsrevier und sehen dabei verdammt cool aus. Viele Flachwassertricks werden mit Wellenunterstützung noch spektakulärer, wie der Flaka beim Wellenritt beweist.

Mattia Pedrani

Seit Kauli Seadi ist klar: Wave-Weltmeister müssen Freestyle im Blut haben. Die neuesten Kreationen in der Welle sind geprägt vom Freestyle, seien es beim Springen der Air Chachoo oder beim Abreiten Spocks und Flakas vor der Welle. Respektvoll katapultiert sich Mattia aus Italien bei einem Off the Lip in den Flaka – der so zum Air Taka mutiert. Der Air Taka ist einer der schwierigsten Moves im Waveriding. Nachdem Jason Polokow den Taka (eine 360 Grad- Rotation off the Lip) kreiert hatte, war es Young Gun-Legende Levi Siver, der 2001 zum ersten Mal einen Air Taka zelebrierte. Aber erst die Perfektionierung des Flachwassser-Moves Flaka (Flatwater Taka) macht den Air Taka für viele Profis salonfähig.

Plötzlich verschmelzen Freestyle- und Wave-Moves zu einer bunten und spektakulären Einheit, plötzlich mischen Freestyler wie Ricardo Campello in der Phalanx der besten Waverider mit. Auch Kauli verdankt seine überragenden Fähigkeiten als Weltmeister in der Welle seinem Freestyle Know-how! Für den Air Taka rät Pedrani zum Üben eine kleine Ein-Meter-Welle, Sideonshore-Wind und die Kenntnis der Flaka-Technik. Mit dem Air Taka kann jeder sein eigener, persönlicher Weltmeister werden.

The Air Taka: Wie bei allen Aerials ist Timing äußerst wichtig. Der Peak der Welle muss gerade in dem Moment getroffen werden, wenn er bricht (Bild 1). Hebe ab wie bei einem normalen Aerial. Pedrani: “In der Luft musst du den Kopf und die vordere Schulter leicht nach hinten und Luv drehen. Der Mast wird dabei ebenfalls dezent nach Luv und hinten gezogen (Bilder 2 und 3). Fokussiere auf einen Landepunkt des Bugs auf der Welle und drücke das Heck mit dem hinteren Fuß in der Luft aktiv nach Lee (Bilder 3 und 4). Bei der Landung Nose first (Bild 4) zentriere dein Gewicht mittig und zum Bug hin, strecke deine vordere Hand und deinen hinteren Fuß (Bild 5) wie bei einem Flaka. Nur so kann das Brett vor der Welle weiter rotieren (Bild 6). Schaue dabei immer über die vordere Schulter, bis das Brett etwa 180 Grad wie auf einem Teller gedreht hat und das Wellental herunter rutscht (Bild 7).”

Den gesamten Artikel  zum Air Taka findet ihr unten als PDF-Download.

Text: Steve Chismar

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