Gu Screw Clew First

  • Steve Chismar
 • Publiziert vor 13 Jahren

Zugegeben: Kein neuer Move. Neu ist, dass Mark Angulo die Guscrew mit dem Schothorn voraus vor Hookipa wieder zelebriert. Vor zehn Jahren verdiente sich der Gummi-Athlet bei der abgedrehte Windung Respekt. Heute erst recht.

Mark Angulo

Keiner kann den Korkenzieher in der Welle so gut wie er, der legendäre Mark Angulo – Noodle Boy, Baby Gu, King of Aerobics. Und das mit fast 40. Respekt! “Um ehrlich zu sein”, gesteht Mark, “die Moves mit Schothorn voraus fängt man zu üben an, wenn man die normalen Manöver immer und immer wieder wiederholt.” Anfang der 90er erfand der Hawaiianer die Gu Screw, ein von der Wellenlippe abgesprungener 360iger mit Landung hinter der Welle. Die Rotation ist verdreht wie die Windung einer Schraube (screw). Im Wortspiel meinen Amerikaner mit screwy viele Dinge, vor allem verrückt. Eine Portion Verrücktheit gehörte Anfang der 90er zu solchen Kreationen. Die Angulo-Screw, kurz Gu Screw, erlebt seit Genesung des Vorzeigeathleten in der Schothorn-voraus-Version ein Revival. “Die außergewöhnliche Haltung in der Mitte der Drehung (Bild oben) könnte Ausgangspunkt eines extrem schweren Wavemoves werden”, verrät uns Mark. Wenn es so weit ist, sind wir natürlich die Ersten, die darüber berichten.

The clew first Gu Screw: “Der Schlüssel zum Schothorn voraus Gu Screw”, weiß Mark, “ist der Bottom Turn mit Schothorn voraus. Das Timing muss 100 Prozent stimmen, denn es fehlt dir die Schubkraft des Segels. Den Bottom Turn musst du angehen wie ein Wellenreiter: Schub durch richtige Carving-Technik.”

Es existiert auch die Version: Rotation mit Landung vor der Welle. Wer hinter der Welle landet (einfachere Version), hat sich früher von der Wellenlippe weg katapultiert (Bild 1).

Das Körpergewicht verlagert Angulo dezent nach hinten. Wie beim Rocket Air steigt das Brett steil nach oben, das Segel neigt sich nach unten (Bilder 2 und 3).

Am Scheitelpunkt streckt Mark die Arme und dreht, wie bei einem Backloop, den Kopf über die vordere Schulter, um die Rotation zu vollenden (Bild 4).

Die Arme bleiben gestreckt, damit das Schothorn durch dem Wind drehen kann (Bild 5).

Das Schothorn schiftet jetzt durch den Wind, das Brett fällt ab und die Arme bleiben lang (Bilder 6 und 7).

Kurz vor der Landung hinter der Welle fängt das Segel Wind (Bild 8) und Mark landet (Bild 9).

Den gesamten Artikel über die Gu Screw Clew First findet ihr unten als PDF-Download.

Fotos: Charles Oreve, Text: Steve Chismar

Bild 1 + 2 (von rechts)

Bild 3 + 4 (von rechts)

Bild 5 + 6 (von rechts)

Bild 8 + 7 (von rechts)

Bild 9

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