Kono

  • Christl Borst-Friebe
 • Publiziert vor 10 Jahren

Manche Bewegungen sind unmöglich. Schon die Grundform des Konos, eine back stehend gesprungene Wende, ist in ein normales Windsurferhirn kaum rein zu bekommen. Mittlerweile ist daraus sogar eine volle 360-Grad-Rotation geworden. Wie gesagt: unmöglich – bis einem Adrian Beholz das Gegenteil beweist.

Wie die meisten der aktuellen Power Moves lässt sich der Kono in den “Segelduck” und den “Air Move” aufteilen. Und hierzu lässt sich sagen, dass der erste Teil, der Segelduck, der schwere Teil ist.

Denn nur wenn das Segel perfekt in die richtige Position geduckt wird und man dann noch viel Speed und Power hat, kann man den Kono daran anhängen. Das unter dem Segeldurchtauchen in normaler Standposition zählt hier zur größten Herausforderung. Und der Teil ist das gefährlichste Manöver im Freestyle-Windsurfen.

Nirgends ziehen sich Freestyler so regelmäßig Verletzungen zu wie beim Segelduck. In der kurzen Zeit, in der das Segel frei in Luv vor dir schwebt und du mit schlechter Balance über den Chop schießt, kann so ziemlich alles passieren. Die Kraft des Segels, wenn es von einer Böe erwischt wird, ist massiv.

Übe den Segelduck deshalb unbedingt erst bei ganz wenig Wind und später dann in moderaten Gleitbedingungen. Und verzweifel nicht, wenn du schon beim Segelduck die Schwierigkeit des Moves entdeckst. Denn es sei versichert, duckst du das Segel das erste Mal in die richtige Position, so wirst du einen unglaublichen Luftflug erleben.

 

 

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Fotos: Danielle Lucas

Adrian Beholz Alter: 21 Land: Deutschland Segelnummer: G-888 Sponsoren: F2, Hot Sails Maui, Kamoana, ASPC, CAAS

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