No handed pushloop

  • Julian Robinet
 • Publiziert vor 10 Jahren

Diese Rubrik ist ja meist den jungen Wilden vorbehalten, die sich weder um Schwerkraft noch körperliche Unversehrtheit scheren. Doch diesmal zeigt euch mal ein Oldie, wo’s langgeht. Harry Vogelezang schwebt im Wortes Sinne zwischen der Kite- und Windsurfwelt und beeindruckt in seiner Wahlheimat Kapstadt immer wieder durch gewaltige Sprungakrobatik.

Den No handed Pushloop steht Harry mittlerweile recht sicher.

Harry Vogelezang ist in Italien geboren, lebt aber bereits seit seinem 19. Lebensjahr in den Niederlanden. Er begann seine Windsurfkarriere mit 11 und ist heute 44 Jahre alt. Windsurfen hat ihn von Anfang an fasziniert und er blieb ihm auch nach Ausflügen in das Kitelager treu. Vor 15 Jahren entschied er sich zu einem Hauskauf in Kapstadt, wo er seitdem jeden Winter seine Zeit mit seinem Hobby Windsurfen verbringt. Jetzt hat er sogar eine neue Movekombination erfunden. Einen No handed Pushloop. Im Grunde ein normaler Pushloop, bei dem er das Segel am höchsten Punkt komplett loslässt – radikal!

Du springst die “No handed Pushloops” mittlerweile ziemlich sicher. Was ist deiner Meinung nach noch möglich?

Ich habe bereits einige Male einen doppelten Pushloop gestanden und einmal sogar einen Pushloop into Airtaka. Allerdings ist mir bei diesen Spüngen das Verletzungsrisiko zu hoch.

Verständlich! Würdest du anderen denn einen Tipp geben, wie man einen doppelten Pushloop stehen kann.

Ja gerne. Eigentlich ist er sogar recht einfach. Man muss eine gewisse Höhe haben und dann impulsiv die erste Rotation starten. Anstatt die Rotation durch das Strecken der Arme nach der ersten Umdrehung abzubremsen muss man das Segel sehr nah am Körper halten. Ich habe meinen ersten eingehackt gestanden.

Wie steht man denn einen No handed Pushloop?

Zunächst einmal sollte man sicher einen normalen Pushloop beherschen. Dann ist es am besten, dass man sich langsam an einen One handed herantastet. Die Anfahrt und Rotation ist wie bei einem regulären Pushloop die selbe. Lediglich der Moment, in dem man das Segel loslassen kann, erfordert viel Gefühl. Er kommt kurz bevor das Segel horizontal schwebt. Am besten entwickelt man dieses mit einem One handed Pushloop, da ein Fehler hierbei nicht ganz so schmerzhaft ist wie bei einem, bei dem man komplett loslässt. Der entscheidende Punkt an einem No handed ist, dass du, kurz BEVOR dieser Punkt erreicht wird, loslässt, und das Segel in dem Moment wieder fängst, wenn es angeströmt wird. Wichtig ist, niemals beide Hände komplett von sich wegzustrecken, da dann die Gefahr besteht, dass das Segel einem entgegenkommt. Die Masthand sollte immer näher zur Gabel sein als die Segelhand!

Ich wünsche allen viel Erfolg und Spaß beim Probieren des No handed Pushloops!

 

 

 

Den Move gibt es unten als PDF-Download.

 

Harry Vogelezang Alter: 44 Lebt in: Holland und Südafrika Sponsoren: O’Neill

Themen: Download

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