Start und Landung leichter machen

 • Publiziert vor 12 Jahren

“Um sich bei ausgesprochenen Flachwasserrevieren wie Boddengewässern (z. B. Suhrendorf auf der Insel Ummanz, zwischen Hiddensee und Rügen) das zigmeterlange Tragen von Brett und Rigg zu erleichtern, gibt es einen Trick. Voraussetzung dafür ist, dass die Geometrie von Brett und Rigg es ermöglicht, den Trapeztampen unter das Heck des Brettes einzufädeln.

Faustregel dafür ist, der Gabelbaum liegt beim Wasserstart auf dem Ende des Hecks. Ansonsten kann man den Gabelbaum ausreichend tiefstellen, damit das funktioniert, und ihn beim Erreichen von knietiefem Wasser wieder höher arretieren.

Beim Starten funktioniert das bei ablandigem und seitlichem Wind und beim Anlanden bei auflandigem und seitlichem Wind im Bereich zwischen knöchelund knietiefem Wasser schiebend, sonst ziehend. Das Rigg wird nach dem Einfädeln so zum Wind gestellt, dass es das Brett leicht anhebt. Das Rigg halte ich schiebend über dem Kopf – eine Hand am Mast und die andere Hand am Achterliek des Segels. Ziehend einfach den Mast ‚schultern‘. So spare ich mir das mühselige Tragen von Brett und Rigg und außerdem wird die Finne geschont, da sie nicht durch den Sand gezogen wird, oder mit Steinen in Berührung kommt.

Den letzten Urlaub am Salzhaff von Rerik habe ich genutzt, um von dem Tipp ein Bild zu machen.”

Lesertipp von Reinhard Berger


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