25 Jahre Windsurfzubehör von Ascan

  • Manuel Vogel
  • Andreas Erbe
 • Publiziert vor 2 Jahren

Vor 25 Jahren startete der Hamburger Eckhard Canel mit der Marke ASCAN eine Erfolgsgeschichte. Was mit einem einfachen Stahlseil anfing, umfasst heute an die 1000 Zubehörteile für alles rund ums Windsurfen.

Tatort Hamburg-Lokstedt: Eckhard Canel, Nico Segatz und Savin Canel (v.l.n.r.) sind die Köpfe hinter Ascan

Herr Canel, wie fing alles vor 25 Jahren an?

Unser erstes Produkt, das wir herstellten, war ein bunt ummanteltes Stahlseil zur Sicherung von Surfbrettern. Viele erinnern sich sicher noch daran. damals fuhren wir stolz die großen Bretter auf dem Autodach herum. Wir waren sehr überrascht von dem Erfolg. Das ging von null auf 100 in kürzester Zeit. In den besten Jahren haben wir 15.000 Stück davon verkauft. Damit fing alles an.

Waren Sie damals selbst Windsurfer?

Ja natürlich, ich bin seit 40 Jahren Windsurfer. Das erste Surfbrett haben wir uns gemeinsam mit unserer WG gekauft und wie Tausend Andere dann am Ottisee das Surfen geübt. Alle bei uns in der Firma surfen. Sonst würde das gar nicht gehen. Viele Dinge kann man nur beurteilen, wenn man selber surft und seine Produkte ausprobiert.

Wie ging es dann weiter?

Danach haben wir einen Großhandel für Zubehör aufgebaut, Kleinteile wie Mastfüße, Verlängerungen, Haken und Schrauben, aber auch Gabeln, Masten und Kinderriggs. Irgendwann kam unsere erste Neoprenlinie auf den Markt und heute vertreiben wir hauptsächlich nur noch unsere eigenen Produkte. Neben ASCAN machen wir dann noch die m2-Reparatur – und Pflegeserie für Neopren und Surfbretter.

Wie ist der Name ASCAN entstanden und wie spricht man ihn eigentlich richtig aus?

Das ist ein Fantasiename, den wir uns ausgedacht haben. Wir sprechen ihn Äscen aus.

Entwickeln Sie alle Produkte selbst?

Fast alle Produkte werden nach unseren Vorgaben bei führenden, sehr erfahrenen Produzenten in Fernost hergestellt. Die Designs und Ideen kommen von uns, das technische Know- how haben natürlich die Hersteller.

ASCAN ist sicher auch deshalb so erfolgreich, weil die Produkte nicht zu teuer sind.

Ja, dadurch, dass wir einen Heimvorteil haben, direkt beim Hersteller einkaufen, unsere Produkte selbst entwickeln und ein schlankes Vertriebssystem haben, findet man bei ASCAN-Produkten sicherlich ein ganz ordentliches Preis-Leistungs-Verhältnis. Genauso wichtig ist uns aber auch ein guter Service und ein fairer Umgang mit den Shops und den Verbrauchern.

Wie sieht die Zukunft von ASCAN aus?

Wir sind ständig bemüht aktuelle Produkte zu verbessern und das Programm um neue Sachen zu erweitern. 2019 bieten wir jetzt auch eine SUP-Linie mit Boards und Zubehör an. Unter anderem haben wir auch ein SUP-Board mit Windsurfoption. Wir haben das natürlich ausprobiert und waren überrascht wie gut man mit so einem Brett surfen kann. Und, die personelle Zukunft ist auch gesichert. Mein Sohn, Savin, hat hier bei uns seine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann abgeschlossen und möchte die Firma eines Tages übernehmen.

Weitere Infos unter www.ascan-surf.de

Themen: NeoprenTypen


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