Björn Dunkerbeck: Fragt den Profi

 • Publiziert vor 13 Jahren

Ihr habt die Chance, euch Tipps vom Meister persönlich zu holen. Egal, ob es um Material, Fahrtechnik, Reisen oder sonstwas geht. Björn hat versprochen, auf (fast) alles eine Antwort zu geben. Also schreibt ihm...

24 Jahre ist es her, da machte sich ein surf-Reporter namens Ono auf die Suche nach einem Phantom. In der Szene wurde heftig getuschelt über einen 15-jährigen Knirps, halb Holländer, halb Däne, der auf Gran Canaria alles in Grund und Boden fuhr. Sein Name: Björn Dunkerbeck. Ono fand Björn auf Fuerte, surfte mit ihm und kam mit einer Prophezeihung zurück in die Redaktion. „Einer wird kommen und eure Götzen stürzen. Ein neuer Gott. Und ihre werdet ihm verfallen sein. (Mos. 2/1)“ – Ono formulierte 1984 nach seinem Treffen mit klein Dunki gar eine fast biblische Vorhersehung. Und mit dem Wissen von 2008 hätte Ono Moth wurf, heute Mitglied des bekannten Art Director’s Club Deutschland, die (windsurferische) Seeligsprechung ohne Zweifel mehr als verdient. Dunki stürzte wenig später tatsächlich den von den Surfermassen angebeteten Robby Naish vom obersten Treppchen auf den Siegerpodesten. Björn avancierte zum respektierten, aber nicht immer geliebten, Dauersieger. Aus dem kleinen Knirps erwuchs eine Kante mit bestem Wrestler-Format und sein Beiname „Der Terminator“ hatte nur noch wenig biblischen Bezug. Tatsächlich bekam Björn den Ruf einer gnadenlosen Maschine. Einer Maschine, die auf Gewinn programmiert war. Robby Naish behielt bis heute das Image des Beachboy der frühen Tage, dabei ist er längst auch knallharter Business-Mann. Björn gewann in den folgenden zwei Jahrzehnten alles, was man auf einem Surfbrett gewinnen kann. Er wurde zum erfolgreichsten Profi sportler der Welt – mehr Titel als er heimste kein anderer ein. Fast 25 Jahre nach der Ono-Entdeckung sitze ich mit Björn bei einer launigen Feier nach seiner zweiten Prämierung zum „Surfer of the Year“ in der Düsseldorfer Diskothek Nachtgalerie, und nach ein paar seiner Lieblingsgetränke schlage ich ihm vor, für einen Monat einmal Chefredakteur des surf Magazins zu spielen. Björn winkt lachend ab, aber er würde gerne regelmäßig für das surf Magazin schreiben. Neuer Mitarbeiter Einige Monate später, beim surf-Festival auf Fehmarn, nimmt die Idee langsam Gestalt an. Björn möchte berichten, von sich, von anderen Worldcuppern, sie interviewen, er will von seinen Aktionen mit Stefan Raab erzählen und wie er mit ihm und durch ihn Windsurfen einem Riesen-Publikum näher bringen kann. Und er will mit euch ganz normalen Windsurfern mehr Kontakt haben. Also wird er in den nächsten Monaten von den verschiedensten Plätzen der Welt berichten und ihr habt die Chance, euch Tipps vom Meister persönlich zu holen. Egal, ob es um Material, Fahrtechnik, Reisen oder sonstwas geht. Björn hat versprochen, auf (fast) alles eine Antwort zu geben. Also schreibt ihm: bjoern@surf-magazin.de .

Und wen es interessiert: Den kompletten surf-Artikel von Ono Mothwurf aus dem Jahr 1984 über die Entdeckung des Jahrhundert-Talentes findet ihr hier als PDF-Download.

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    Björn Dunkerbeck: Mit 15 auf den Spuren des Meisters

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