Dunkerbeck GPS Speed Challenge 2017

  • Jeanette Borchers
 • Publiziert vor 3 Jahren

Gastgeber Björn Dunkerbeck verpasst den WM-Titel Nummer 43. Der Niederländer Twan Versput wird neuer Speedsurf-Champion.

Björn Dunkerbeck verpasst seinen 43. WM Titel nur knapp.

Überraschung bei der Dunkerbeck GPS Speed Challenge: Jahrhundert-Sportler Björn Dunkerbeck verpasst bei der Speedsurf-Weltmeisterschaft seinen 43. WM-Titel. Am Hochgeschwindigkeits-Spot Matas Blancas vor Fuerteventura setzte sich Twan Versput aus den Niederlanden durch. Anne Schindler aus Berlin beendete den Wettkampf als beste deutsche Teilnehmerin auf Rang zwei.

Nach sechs Tagen voller Highspeed-Rennen auf dem Atlantik kürte die International Speed Windsurfing Class (ISWC) den Niederländer Twan Versput zum neuen Champion im Speedsurfen. Der 24-Jährige folgt damit auf Organisator und Rekordweltmeister Björn Dunkerbeck, der den Wettkampf auf dem zweiten Platz vor Markus Emanuellson aus Schweden beendete. "Ich gratuliere Twan zu seinem Sieg! In seinem Alter so schnell zu sein, ist eine ganz besondere Leistung. Natürlich war mein Ziel der erste Platz, und den möchte ich im kommenden Jahr zurückerobern", so Dunkerbeck. Mit dem achten Platz wurde Kai Kaufmann aus Wipperfürth bester Deutscher in der Herrenwertung.

Dunkerbeck GPS Speed Challenge 2017: Der glückliche Sieger Twan Versput wird auf Händen getragen.

Auch die nächste Generation Dunkerbeck stand bei guten Windbedingungen auf dem Board. Der erst 13 Jahre alte Liam Dunkerbeck beendete den Wettkampf auf dem fünften Rang des Junioren-Tableaus. Angst vor den Großen hat der Filius nicht: Auch im Herren-Wettkampf ging der Sohn von Björn Dunkerbeck mit auf das Wasser. Beste deutsche Nachwuchs-Fahrerin war die Münchnerin Alexa Escherich mit dem dritten Platz. Jonas Thyme aus Dänemark siegte in der Youth Fleet.

Aus deutscher Sicht war Anne Schindler die erfolgreichste Teilnehmerin. Die Berlinerin holte einen guten zweiten Platz bei den Damen. An Zara Davis war allerdings kein Vorbeikommen – die Engländerin entschied jeden Heat für sich und verteidigte ihren Weltmeister-Titel. Auf Rang drei schloss Miriam Rasmussen aus Norwegen die Dunkerbeck GPS Speed Challenge ab.

Bei der Speedsurf-Weltmeisterschaft stand die Jagd nach Geschwindigkeit im Vordergrund. Ausgestattet mit modernsten GPS-Systemen, maß die Rennleitung in sieben Läufen die Durchschnittsgeschwindigkeit der Sportler auf einer Strecke von 250 Metern. Organisator Björn Dunkerbeck zieht ein positives Fazit: "Die Veranstaltung war erneut ein voller Erfolg für uns. Alle 55 Teilnehmer zeigten eine tolle Leistung und pushten sich gegenseitig zu immer höheren Geschwindigkeiten. Im kommenden Jahr werden wir die schnellsten Windsurfer erneut auf Fuerteventura begrüßen und Action auf dem Wasser bieten."

Aber nicht nur auf die Profis sollten aller Augen gerichtet sein: • Die auf den Kanaren lebende Berlinerin Anne Schindler belegte den 2. Platz vor der Weltrekordhalterin Sarah Davis. • Pepe Krause, ein Nachwuchs-Youngster, konnte bei der Anmeldung kaum über die Theke schauen, zeigte aber eine tolle Leistung auf dem Wasser. • Auch Liam, Björn Dunkerbecks Sohn, scheint in die berühmten Fußstapfen seines Vaters steigen zu wollen.

Hier gibt es einen sehenswerten Filmbeitrag von n-tv ->

Anne Schindler 

Pepe Krause

Der Nachwuchs im Speedsurfen kann sich sehen lassen.

Eventinfo: Im Rahmen der vierten Dunkerbeck GPS Speed Challenge fand die Speedsurf-Weltmeisterschaft der International Speed Windsurfing Class (ISWC) vom 30. Juni bis zum 5. Juli 2017 am Hochgeschwindigkeits-Spot Matas Blancas vor der Südküste Fuerteventuras statt. Organisator Björn Dunkerbeck gewann in dieser Disziplin bereits drei Titel. Insgesamt ist der Niederländer mit 42-WM-Titel der erfolgreichste Sportler der Welt.

Auch die Damen nahmen mit Erfolg an der Dunkerbeck GPS Speed Challenge 2017 teil.

Dunkerbeck GPS Speed Challenge 2017

Themen: Dunkerbeck GPS Speed Challenge


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