Engadinwind 2017

  • Jeanette Borchers
 • Publiziert vor 3 Jahren

Mark Thomas aus Holland gewinnt das Legends Race anlässlich des 40. Engadin Surfmarathon. Der argentinische Weltcup Fahrer Gonzalo Costa Hoevel gewinnt Silber vor dem Schweizer Olympia Windsurfer Richard Stauffacher aus Feusisberg der den dritten Platz belegt.

Engadinwind 2017: Gonzalo Costa Hoevel beim Foilsurfing

Für das Legends Race habe die Organisatoren des Engadinwind sämtliche Sieger der letzten 40 Jahre ins Engadin eingeladen. Viele sind der Einladung gefolgt und sind für den sporthistorischen Event nach Silvaplana gereist. Windsurf Legenden, Weltmeister, Europameister und Schweizer Top Athleten führen im Match Raceformat um den Sieg. Gefahren wurde auf historischem 40 Jahre altem Windsurfmaterial. Die Legenden hatten so einige Mühe mit den drehenden und böigen Winden auf dem Silvaplanersee.

Engadinwind 2017: Legend Race

Charly Messmer die Schweizer Windsurflegende kämpfte sich bis ins Halbfinale und schied dort leider aus. Er gewann den legendären Engadin Surfmarathon 1981. Ebenfalls ins Halbfinale vorgestossen ist der Deutsche Rainer Gutjahr der den Marathon 1980 gewann und somit der älteste Gewinner auf dem Silvaplanersee war.

Engadinwind 2017: Charly Messmer

Die beiden Rekordgewinner des Engadin Surfmarathon Timm Stade und Matthias Bornhäuser beide aus Deutschland standen zusammen im gleichen Heat an der Startlinie. Sie gewannen in den Jahren von 1989 bis 1999 den Surfmarathon je 4-mal und hatten riesen Spass am Legends Race wieder zusammen am Start zu stehen.

Engadinwind 2017: Gewinner des Legend Race

Weiter sind viele Worldcup Windsurf Rider, die den Engadin Surfmarathon in den letzten Jahren gewonnen haben, für das Legends Race nach Silvaplana gereist. Einige aktuelle top Fahrer sind der Deutsche Sebastian Kördel GER-220, Steve Allen AUS-0 aus Australien, oder der Argentinier Gonzalo Costa Hoevel ARG-3. Aus Schweizer Sicht beim Legends Race dabei waren der Tessiner Elia Colombo SUI-63 der den letzten Surfmarathon gewonnen hat. Auch dabei war der Polnische Welt- und Europameister Wojtek Brzozowski POL-10 der den Marathon 2001 gewann und aktuell die Formula Windsurfing Schweizermeisterschaft für sich entscheiden konnte.

Engadinwind 2017: Amado – Vonk

Beim Windsurf Foil Exhibition Race siegt der Argentinische Worldcup Fahrer Gonzalo Costa Hoevel ARG-3 vor dem Weltmeister Alexandre Cousin FRA-752 aus Frankreich und dem Vize Weltmeister im Freestyle Windsurfen Amado Vrieswijk aus Bonair. Platz vier belegt der amtierende Slalom World Champ Matteo Iachino ITA-140 und dem Freestyle Europameister Steven van Broeckhoven B-72.

Engadinwind 2017: Siegerehrung Foilsurfing

Leider musste der Jubiläumsmarathon mangels Wind zuerst von Samstag auf Sonntag verschoben werden. Auch am Sonntag lies der Malojawind die zahlreich angereisten Windsurfer aus 17 Nationen im Stich und der legendäre Engadin Surfmarathon musste abgesagt werden.

Trotzdem und auch ohne Wind fand die Freestyle Tow-in Show auf dem Silvaplanersee statt. Fünf der Top Ten World Tour Freestyler zeigten eine atemberaubende Show auf höchstem Freestyle Niveau. Die Creme de la Creme des Windsurf Freestyle Sports zauberte auf dem Lake Silvaplana eine Show ins Wasser mit Manövern wie Air Funel, Burner, Spock 720, Flaka into Ponch und natürlich einige Kreationen von Loops. Die klingenden Namen der Freestyle Windsurf Szene heissen:

Der Engadinwind wird im nächsten Jahr mit einigen Weltneuheiten wieder im August 2018 auf dem Silvaplanersee stattfinden. Die Weltelite der Windsurfer geniesst jedes Jahr die einmalige Kulisse am Fusse des Corvatsch. Die Berglandschaft beeindruckt die zahlreichen Zuschauer und das internationale Top Feld der Windsurfer. Weitere Informationen und alle Ranglisten zum Download: www.engadinwind.ch

Themen: EngadinwindGonzalo Costa HoevelRichard StauffacherSchweizSilvaplanasee


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