Vanora Engadinwind 2020 by DaKine: 400 Athleten aus 36 Nationen Vanora Engadinwind 2020 by DaKine: 400 Athleten aus 36 Nationen Vanora Engadinwind 2020 by DaKine: 400 Athleten aus 36 Nationen

Vanora Engadinwind 2020 by DaKine: 400 Athleten aus 36 Nationen

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 • Publiziert vor einem Monat

Von 17. - 26. August zelebrierten 400 Athleten aus 36 Nationen den Windsurfsport auf eine besondere Art und versammelten sich rund um die einzigartige Seenlandschaft im Engadin mit dem Silvaplanersee.

Die weltbesten Windsurfer konnten sich im Rahmen des Vanora Engadinwind by Dakine 2020 bei einer Vielzahl internationaler Wettbewerbe messen: die Formula Foil Weltmeisterschaft und iQ Foil Europameisterschaft, die Foil Freestyle Weltmeisterschaft sowie der European Freestyle Pro Tour Tow-In Contest. Mit diesem eng gesteckten Programm war an jedem Eventtag für ausreichend Windsurf-Action gesorgt.

In den ersten Tagen des Engadinwind gewann Balz Müller (SUI | Foto ganz oben) den WING FOIL Contest vor der Konkurrenz um Michael Näf (SUI) und Henning Nockel (GER). Auch im iQ Foil Exhibition Rennen ging es gleich zu Beginn am Silvaplanersee hoch her: Die Weltmeisterin der olympischen Windsurfklasse Lilian De Geus (NED) setzte sich in dem prominenten Teilnehmerfeld durch und durfte sich über den Sieg freuen. Marina Alabau (ESP - Platz 3) komplettierte das Podium gemeinsam mit ihrer Schwester Blanca Alabau (ESP - Platz 2). Bei den Männern gewann der amtierende Weltmeister der olympischen Klasse Kiran Badloe (NED), vor Maciek Rutkowsky (Platz 2) aus Polen und dem amtierenden Foil Weltmeister Nicolas Goyard aus Frankreich.

Bei den Formula Foil Weltmeisterschaften krönte sich die dominierende Athletin Hélene Noesmoen aus Frankreich bei den Frauen verdient zur Weltmeisterin. Silber gewann die Polin Maja Dziarnowska und Bronze Lilian De Geus aus den Niederlanden. Bei den Herren setzte sich in der „Gold Fleet“ der Franzose Nicolas Goyard durch. Er dominierte wie seine Landsfrau Noesmoen den gesamten Wettbewerb und wurde verdient Weltmeister. Das Rennen um Platz 2 entschied der Pole Przemyslaw Miarczynski für sich und sicherte sich letztlich Silber vor dem Franzosen Pierre Mortefon auf dem Bronze-Rang. In den Finals des King of the Mountain WFPT Tow-In Contests holte Antoine Albert (New Caledonia - FRA) mit dem Air Skopu Trick und einer Bewertung von 8.5 den Sieg. Zweiter wurde der erst 16-jährige deutsche Lennart Neubauer mit dem Air Burner Air Funnel Trick und 8.44 Punkten. Bronze gewann Amado Vrieswijk (Bonaire - NED).

Am Wochenende des 22./23. August fanden die Foil Freestyle World Championship statt, die gleichzeitig eines der größten Highlights beim Engadinwind 2020 sind. Eva Wyss (SUI) sicherte sich den Weltmeistertitel und die Goldmedaille vor der Zweitplatzierten Anina Heimoz und Laura Rudolph auf Platz drei. Bei den Männern siegt ebenfalls der bereits führende Balz Müller (SUI). Platz zwei sicherte sich nach einem engen Wettbewerb Steven Van Broeckhoven (BEL) mit einem starken Skopu und einer Downwind 360 duckjibe Kombination. Michael Naef (SUI) landete auf Platz drei, gefolgt von Lennart Neubauer (GER) auf 4 und Antoine Albert (FRA) auf dem fünften Platz.

Der letzte Höhepunkt, der das Engadinwind 2020 am 26. August dann beschließen sollte, waren die iQ Foil European Championships. In der neuen olympischen Windsurfklasse, waren Kiran Badloe aus den Niederlanden, Nicolas Goyard und Tom Arnoux aus Frankreich und Sebastian Koerdel aus Deutschland die vier Finalisten. Erst nach der letzten Kurve entschied sich das Rennen und der Niederländer Kiran Badloe sicherte sich die erste iQ Foil EM Goldmedaille. Silber ging nach Deutschland an Sebastian Koerdel und Bronze nach Frankreich an NicolasGoyard. Bei den Frauen waren Hélene Noesmoen (FRA), Lilian de Geus (NED), Isla Watson (GBR) und Daniela Peleg aus Israel im finalen Rennen. Die über die ganze Woche dominierende Fahrerin Hélene Noesmoen sicherte sich letztendlich verdient den Titel, Silber ging an Isla Watson aus Schottland und Bronze an Lilian de Geus aus den Niederlanden. Das Engadinwind bestätigte in diesem Jahr einmal mehr seinen außergewöhnlichen Status im Windsurf Kalender und setzt in diesem Sport weiterhin Maßstäbe.

Hélene Noesmoen

Schlagwörter: Engadinwind


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