Pflege für das Material

  • Renaldo Scola
  • Stephan Gölnitz
 • Publiziert vor 14 Jahren

Verwunderung beim letzten Freeridetest: Der Tabou Rocket 125 LTD, im Vorjahrestest noch als „Gleitwunder“ bezeichnet, wollte einfach nicht richtig losrutschen. Was hat Tabou an dem erfolgreichen Shape nur verschlechtert? Gar nichts! Das Testboard wurde von Tabou unsachgemäß transportiert und der Shape hatte sich prompt um ein paar Millimeter verzogen. Messbar und spürbar. Und für uns Grund genug, sich mal dem Thema Materialpflege zu widmen.

Carbon, Technora, E4, X-Ply – die Zeiten tonnenschwerer Epoxy-Bomber und Tuchsegel sind lange vorbei. Modernes Windsurf-Equipment besteht aus jeder Menge Hightech-Materialien. Die stecken auf dem Wasser auch einiges weg, im Trockenen kann so manches Teil bei unliebsamer Behandlung aber ziemlich zickig reagieren.

Tipps zu Boardtransport und -lagerung, zur Brettreparatur, zur Segelpflege und -lagerung sowie zur Neoprenpflege und -lagerung findet ihr im gratis PDF-Download.

Foto rechts: Der Test des 2008er Tabou Rocket 125 sorgte für Verwunderung. Aus der Gleitgranate 2007 war auf einmal eine (Spaß)-Bremse geworden? Bei gleichem Shape undenkbar! Nachforschungen ergaben: Das Testboard hatte schon vor der Anlieferung in der Redaktion eine mörderische LKW-Reise unter einigen hundert Kilo Bierbänken und -tischen hinter sich. Ein nachträglicher Vergleich gegen ein frisch ausgepacktes Board brachte die Erkenntnis: Da hatte sich wohl ordentlich was verzogen. Beim Nachtest im November in Langebaan zeigte sich das frische Board so gleitstark wie eh und je (also Entwarnung für alle Tabou-Freunde!), gleitet ohne zu Pumpen zwei bis drei Pünktchen flotter an als der verbogene Bock. Materiallagerung und -pflege sind ein Thema, das stand danach fest.

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