Plastikflut

  • Manuel Vogel
 • Publiziert vor 3 Jahren

Drei Jahre lang haben Wissenschaftler im Dienste des Projekts „The Ocean Cleanup“ das Ausmaß der Plastikverschmutzung im pazifischen Müllstrudel untersucht. Die Ergebnisse alarmieren.

Müll ohne Ende, nicht nur im Pazifik.

Die Erkenntnis, das weite Teile der Weltmeere mittlerweile zur Müllkippe verkommen sind, ist nicht neu, durch Winde und Strömungen bedingt, konzentrieren sich auf den Ozeanen die Müllmengen in sogenannten "Gyres", zu deutsch "Strudeln". Der größte dieser Gyres befindet sich im Nordpazifik.

Im Gegensatz zu vorherigen Erhebungen überquerten die Forscher das Untersuchungsgebiet zwischen Hawaii und Kalifornien diesmal nicht nur punktuell, sondern mit zwei Flugzeugen und 30 Schiffen gleichzeitig. Die Schiffe waren mit Netzen bis zu sechs Metern Breite ausgestattet, um erstmals nicht nur Mikroplastik, sondern auch größere Plastikteile erfassen zu können. Die Ergebnisse alarmieren: „Wir haben zwischen vier- und 16-mal so viel Plastik gefunden wie in vorherigen Messungen, der Großteil des Plastiks schwimmt also in Form großer Teile da draußen“, so Projekt-Gründer Boyan Slat.

Infos und Updates zum Ocean Cleanup findet ihr unter www.theoceancleanup.com .

Das folgende Video erklärt auf anschauliche Weise, was genau die Wissenschaftler untersucht haben.

Themen: MüllOcean CleanupPlastikUmwelt


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