RS:X bei Olympia vor dem Aus

  • Manuel Vogel
 • Publiziert vor 2 Jahren

In die Entscheidung, auf welchem Material bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris gefahren wird, ist wieder neue Bewegung gekommen.

London – Spannende Entwicklung beim olympischen Windsurfen. Für die Spiele in Paris 2024 – die Segelwettbewerbe werden in Marseille stattfinden – hatte das „Board of Directors“ den RS:X weiterhin als Boardklasse vorgeschlagen. Beim Halbjahresmeeting des World Sailing‘s Council in London stand dieser Vorschlag nun zur Abstimmung. 19 Mitglieder des Councils stimmten für den RS:X, 23 dagegen. Damit muss das „Board of Directors” nun eine neue Materialempfehlung aussprechen. Unter anderem strebt die Windsurfer Klassenvereinigung eine Olympiakampagne mit dem Windsurfer LT Longboard an, aber auch dem Thema Foilen werden gute Chancen eingeräumt. Es ist aber auch nicht ausgeschlossen, dass der R:SX sich am Ende noch einmal durchsetzen wird. Bei den Kitern wurde die IKA Formula Kite Class einstimmig bestätigt. Das heißt, die Kiter kämpfen in einem Mixed Wettbewerb in einer Konstruktionsklasse mit Foils um eine Goldmedaille. Bei den Windsurfern wird es auch 2024 weiterhin zwei Goldmedaillen für Damen und Herren geben. Bei den letzten Olympischen Spielen in Rio wurde Toni Wilhelm (oben im Bild) sechster, eine deutsche Frau war nicht am Start. 2020 in Tokio ist der RS:X noch einmal erste Wahl.

Themen: OlympiaRS:X


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