Redaktion

Sicherheitsupgrade beim VDWS

  • Manuel Vogel
10.01.2019

Das SavetyTool des VDWS dürfte mit aktuell rund 13800 Versicherten das am weitesten verbreitete Sicherheitspaket für Wassersportler auf dem Markt sein. Jetzt bekommt die Police ein Upgrade. Dirk Muschenich vom VDWS erklärt, was das neue Tool kann.

Kann jeder, kennt jeder – den Schleudersturz

surf: Dirk, euer VDWS SavetyTool gibt es schon seit langer Zeit. Warum macht die Versicherung für Surfer Sinn?

Dirk Muschenich: Das VDWS SavetyTool ist die wohl beliebteste Versicherung für Windsurfer und Wassersportler im Allgemeinen. Wir bieten das seit elf Jahren an und haben jedes Jahr 13.000-15.000 Versicherte. Der VDWS hat sich das SafetyTool-Konzept in enger Zusammenarbeit mit den Versicherungsexperten vom Südwest Ring ausgedacht, ist erste Ansprechadresse und übernimmt das Handling des Safety-Tools. Dahinter stehen natürlich rennomierte Versicherungsunternehmen wie in unserem aktuellen Fall die AXA. Oder die Allianz.

Was deckt das Tool ab?

Gemietetes Material ist abgesichert. Wer also im Urlaub Material in einer Station leiht und dieses beschädigt, bekommt den Schaden von der Versicherung erstattet.

So gut wie jeder hat eine normale Haftpflichtversicherung. Greift diese nicht auch?

In der Tat denken viele Surfer, dass eine normale Haftpflicht solche Schäden abdeckt. Aber Haftpflicht ist nicht Kaskoschutz! Auch in Surfschulen kann man ja oft eine „Versicherung“ abschließen, aber das ist meist nur ein Topf, aus dem Schäden bezahlt werden – das ist okay, wenn es nur um Materialbruch geht, sobald es aber z.B. Personenschäden gibt, sieht der Fall schon ganz anders aus.

Deckt das Tool auch Schäden am eigenen Material ab?

Genau da beginnt die Neuerung: Es wird ab Januar 2019 zusätzlich das SavetyTool Plus geben. Hier werden Schäden am eigenen Material abgesichert sein, zum Beispiel, wenn man sich beim neuen Brett den Bug zerdeppert oder einen Mast in der Brandung bricht. Gleichzeitig ist das Upgrade auch eine Familienversicherung. Partner und Kinder bis zum 18. Lebensjahr sind automatisch mitversichert, egal ob diese Surfen, Kiten, Segeln, Kajak fahren, SUPen oder Snowkiten. Nur Wettkämpfe sind ausgeschlossen, im Schadensfall gibt es einen kleinen Selbstbehalt, bei Mietmaterial beträgt dieser 50 Euro für alle Wassersportgeräte, 100 Euro für Boote.

Was kosten die beiden Tools?

Das bekannte SavetyTool wird es nach wie vor für 39 Euro pro Jahr geben, das Savety-Tool Plus wird 99 Euro kosten. Wichtig ist nur, dass man sein Tool mindestens zwei Wochen vor dem Beginn einer Reise abschließt. Wer es ganz spontan braucht, kann aber auch bei Abschluss des SavetyTools explizit auf sein Widerrufsrecht verzichten und ist dann sofort auf der sicheren Seite.

Alle Infos zum VDWS SavetyTool findest du auch unter www.vdws.de/safetytool

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