Speedmessung für Windsurfer: Locosys GW-52 Speedmessung für Windsurfer: Locosys GW-52 Speedmessung für Windsurfer: Locosys GW-52

Speedmessung für Windsurfer: Locosys GW-52

  • Stephan Gölnitz
 • Publiziert vor 4 Jahren

Tobi Ulrich, der Organisator das erfolgreichen bayerischen „Speed Kini”-Wettbewerbs, stellt uns den neuen Locosys GW-52 vor

Tobi Ulrich mit dem Speedmesser Locosys GW-52

Für Speedsurfer, die an GPS-Contests mitmachen wollen, gab es bisher eigentlich nur ein geeignetes Gerät, den GT-31 von Locosys. Jetzt ist der Nachfolger raus. Was hat sich getan? Das neue Teil ist erstmal leichter und kleiner geworden, was aber beim Surfen jetzt eigentlich keinen Unterschied macht. Außerdem wird das Gerät jetzt komplett über den Touchscreen bedient.

Und das funktioniert? Ja, trotz des kleinen Displays erstaunlich gut. Allerdings lässt es sich leider nicht durch die wasserdichte Hülle bedienen. Mit Handys geht das, mit dem Locosys komischerweise aber nicht.

Die Hülle wird weiterhin benötigt? Ja, da hatten die meisten drauf gehofft, dass das Gerät jetzt richtig wasserdicht wird. Ist es aber fürs Windsurfen immer noch nicht ausreichend.

Was hat sich sonst technisch geändert? Der Vorgänger hat mit einem Hertz aufgezeichnet, der neue jetzt mit fünf Hertz. Das heißt fünf Messungen pro Sekunde. Damit verbessert sich die Genauigkeit vielleicht nochmals etwas. Außerdem benötigt man keine SD-Karte mehr, es wird nur im internen Speicher abgelegt. Der reicht aber auch für einen normalen Urlaub, ich lese meine Sessions eh immer gleich aus.

Warum sollte man jetzt den Locosys kaufen? In erster Linie, weil es keine Alternativen gibt. Das Gerät ist noch immer nicht optimal, aber es ist die einzige Variante, für offizielle Messungen gute Ergebnisse zu bekommen. Du hast die Messung nach Doppler-Effekt mit der Doppler-Fehler-Korrektur, die die genaueste ist.

Es gibt doch jetzt auch Handy-Apps, die das können? Ja, aber da hängt die Genauigkeit sehr vom Handy-Modell ab. Die Software von Manfred Fuchs (Red.: "GPS LogIt" für Android) ist sehr gut, aber von alten Handys habe ich dann auch schon Tracks geschickt bekommen, die mitten durch den Wald in Seenähe verliefen. Da hängt die Genauigkeit anscheinend vom verwendeten GPS-Chip ab.

Eine Anleitung gibt es zum GW-52 nicht? Es gibt nichts auf Deutsch. Ich habe aber mal nach meinen Erfahrungen eine Start-Anleitung auf der Seite vom Speed-Kini zusammen-gestellt. Dort findet man auch den Link zum englischen Anleitungs-PDF (http://www.speed-kini.de/locosys-gw-52-starthilfe). Weitere nützliche Infos zum Gerät bei largepoint.com; Preis: 154,90 Euro.

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Themen: LocosysSpeedmesserSpeedmessungTobi Ulrich


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