Redaktion

Sturm-Surfen in Holland

19.11.2007

Simon, Yves, Haeme und Bernie aus der Schweiz zogen am Sturmwochenende 9. bis 11. November 2007 los, um sich beim 1. Soulrider.com Storm Chase an der Küste Hollands so richtig in die brodelnde See zu stürzen. Die Fotos sprechen eine deutliche Sprache.

Simon, Yves, Haeme und Bernie, alles verwegene Schweizer Windsurfer, zog es zum 1. Soulrider.com Storm Chase an die Küste Hollands. Die Warnungen der Wetterstationen vor der Sturmflut ließen sie kalt. Obwohl beispielsweise die NZZ am 9.11.07 von einer "erheblichen Lebensgefahr" spricht, riggen die mutigen Jungs ihre kleinsten Segel auf und wagen sich mitten in den Sturm hinein. Simon meldete sogleich nach der Ankunft in Holland Wellen von fünf Metern und eine Segelgrösse von 3,7. Ob das wohl gutgehen wird? Hier der Bericht von Bernie (12.11.2007):

Unter dem Motto “rock the storm” packten wir am Mittwoch unsere wärmsten Kleider und die kleinsten Segel, mit dem Vorhaben, dem angeblich hartesten Nordweststurm seit langem in Holland Gesellschaft zu leisten. Nach etwa acht Stunden Nachtfahrt und einer kurzen Schlafpause ging’s in der Region Domburg (Südholland) das erste Mal bei Südwestwind aufs Wasser. Eine gute Warm-up-Session mit vier bis sechs Beaufort und zwei Metern Welle folgte und stimmte uns auf die kommenden Tage ein. Nach der Session ging's über Rotterdam nach IJmuiden. Während der Fahrt Richtung Norden in der Nacht auf Freitag zeigten sich die Vorboten des Sturms in Form von Gischt über den Dämmen und einem ständigen Rütteln am Bus. Der Freitag sollte es dann sein: Der Tag des Sturms – Es war kalt vier bis acht Grad und der Wind ballerte mit Böen bis zu 120 km/h sideshore von rechts. Auch die Wellen erreichten außerhalb der Mole fünf bis sechs Meter. Bedingungen die uns alles abverlangten! Der Verlierer des Tages war Yves. Nach nur zehn Minuten ging sein Segel in die Brüche. Und da zu dieser Zeit 4,7 definitiv zu groß gewesen wäre, hoffte er auf baldige Abschwachung des Windes. Diese kam vorübergehend am nächsten Tag bei schon wieder nahezu angenehmen fünf bis sechs Beaufort und zwei bis drei Meter Wellen. Aktive Erholung, die wir brauchten, um den letzten, nochmals starken Tag (Sonntag) zu meistern. Leider machten sich Seimen und Yves zu früh auf den Rückweg, denn dieser Tag entpuppte sich als allererste Sahne. Haeme und ich erwischten nochmals knapp vier Stunden mit vier bis fünf Metern Classic Waves bei sechs bis acht Windstärken. Das Fazit unserer Reise: “Storm successfully chased!"

G A L L E R Y  

Fotos von der Session: www.soulrider.com/windsurfing/sessions/5478 Fotos von der Reise: www.soulrider.com/windsurfing/sessions/5476 Link auf Soulrider.com: www.soulrider.com

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