Redaktion

Surf Speed Battle 2011

12.01.2012

An die sechzig eingeschriebene Teilnehmer wurden gelistet und die Gewinner des ersten Surf Speed Battlles stehen nun fest... Alexander Lehmarn wurder Erster in der Formel-1-Wertung, Sieger in der Formel 2 wurde Ralf Ewers mit 36,54 Knoten.

Wir suchten Deutschlands schnellsten Hobby- und Semi-Profi-Speeder und veranstalteten in Zusammenarbeit des VDS (Verein Deutscher Speedsurfer) und GPS-Speedsurfing.com einen achtwöchigen GPS-Speedevent, bei dem jeder nach einer kostenlosen Online-Registrierung seine Speed-Sessions eintragen durfte. Das einzige. was man dazu brauchte, war ein auslesbares GPS-Gerät, einen PC und eine Internetverbindung zum Hochladen der Daten. Ok, einen gültigen Speed Run braucht man natürlich auch noch. Und das macht das Ganze ja interessant, weil man nicht der langsamste sein möchte, war der passende Spot und die Material-Auswahl auch sehr entscheidend für eine gute Platzierung!

Damit die Hobby Speeder keine allzu großen Nachteile bekommen, wenn sie nicht auf einem bekannten Open Water Ü45 Spot fahren (z.B. die Nordsee Priele), wurden diese Spots nur für die Formel-1-Wertung zugelassen. Alle Speeder, die bis zum Eventbeginn auf GPS-Speedsurfing.com, mit einem persönlichen Top Speed von über 38 Knoten stehen, wurden in der Formel-1-Wertung gelistet.

Um in die Formel-2-Wertung zu kommen reichte schon ein einziger schneller Run auf 10 Sekunden und dieses sollte auch auf kleinen Gewässern unter böigen Bedingungen zu schaffen sein.

Leider zeigte sich der Wind entsprechend stark nur am Anfang und ganz am Schluss des Event-Zeitraums und so wurden sogar noch am letzten Tag die Karten in der Formel-2-Wertung neu gemischt. Mittendrin zeigte sich sogar über einige Tage der Süddeutsche Föhnwind und ließ Speed Runs auf dem Walchensee zu.

Schon zu Beginn des Events wurde eine Zeit von über 36 Knoten von Dietmar Cottel gelistet, die auf einem kleinen und recht unbekannten Nordseepriel gefahren wurde. Hiermit zeigte sich, dass noch längst nicht alle guten Spots gefunden oder bekannt gemacht worden sind und dadurch wurde durch so eine Spot-Auswahl der erste Rang auch fast entschieden.

Erst am letzten Tag wurde von Ralf Ewers aus Gütersloh/NRW auf einem niederländischen Gewässer (Grevelinger Meer/Herkingen) die Zeit überboten. Damit wurde sogar gezeigt, das auch Lehrer ihre Hausaufgaben machen, denn an diesem Spot mit einer über einen Kilometer langen sehr flache Steinmole wurden schon Zeiten über 45 Knoten erreicht... sogar Ex-Weltrekordhalter wurde dort beim Training gesichtet.

Da dieser Spot zwar zu den Ü45 Spots gehört, aber auch ein Binnengewässer ist, geht das Ergebnis seiner Session voll in die Wertung! Platz 1 geht an Ralf Ewers (36,54 Knoten) vor Dietmar Cottel (36,25 Knoten) und Przemek Prus (35,61 Knoten).

Auf den weiteren Pokal Rängen wurden Marc Schreiber Vierter und Daniel Thermann Fünfter. Diese beiden Fahrer sowie Przemek Prus erreichten ihre Top-Platzierungen auf dem niederländischen Veluwemeer, das auch zu den besten europäischen Spots gehört, denn dort wurde sogar die GPS-Speedsurfing.com-Webseite ins Leben gerufen, ohne diese Vereinigung wäre dieser Event in dieser Form nie möglich gewesen.

Für die Formel-1-Wertung waren wieder die Deutschen Nordsee-Priele hoch im Kurs, denn hier wurden die schnellsten Event-Zeiten erreicht und hier zählte nicht nur der schnellste Run, sondern der Durchschnittswert aus 5 Runs, was teilweise durch ein sehr kleines Zeitfenster bestimmt wurde. Besonders die Gezeiten aber auch die kürzeren Tage erlaubten nur wenige Möglichkeiten im Wattenmeer und es kam sogar vor, dass am letzten Tag einige Teilnehmer schon im Dunkeln ihr Material vorbereiteten, um zeitig auf dem Wasser sein zu können.

Alexander Lehmann aus Kiel legte die meiste Power an den Start und kam dadurch am besten mit den Bedingungen zurecht. Mit einem Durchschnittswert von 44,3 Knoten erreichte er mit Abstand den ersten Rang gefolgt von Manfred Merle (41,57 Knoten) und Manfred Fuchs (41 Knoten). Einige gute Fahrer schafften teilweise nicht, die vorgeschriebene Anzahl der Läufe an den wichtigen und guten Tagen. Besonders Event-Initiator Thomas Döblin, einer der gehandelten Favoriten, kam für ihn auf einen recht enttäuschenden Platz 8. Der Top-Speed der Veranstaltung betrug 46,26 Knoten und wurde von Manfred Merle erreicht.

Kaum war der Event vorbei, jagten die Sturmtiefs wie angereiht an einer Kette, wieder übers Land... Weiter geht es mit dem German Speed King 2012 der erstmalig über das ganze Jahr geht und schon im Januar gestartet wird.

Die gesamte Rangliste findet Ihr unten als PDF-Download.

Weitere Infos unter gps-speedsurfing.com

Ralf Ewers

 

Alexander Lehmann

 

Manfred Merle

 

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    Rangliste Surf Speed Battle 2011

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