Tag 2 beim Davidoff Cool Water Windsurf Worldcup Sylt

  • Tobias Weidekemper
 • Publiziert vor 5 Jahren

Bei Wind am unteren Limit war der zweite Tag auf Sylt ein Nervenspiel für die Slalom-Piloten. Am Ende kam aber doch eine komplette Elimination zustande, die eine Vorentscheidung um den Weltmeister-Titel bedeuten könnte.

Einigermaßen vielversprechend startete der zweite Tag beim Davidoff Cool Water Windsurf Worldcup Sylt. Der Wind hatte ein wenig aufgefrischt, so dass der Start der ersten Slalom-Elimination in greifbare Nähe rückte. Gegen Mittag war es dann so weit, Rennleiter Duncan Coombs schickte die Fahrer aufs Wasser und startete den ersten Heat. Doch schon an der ersten Halsentonne parkten der vorne liegende Julien Quentel und seine Verfolger ein. Der Wind war unter die magische Sieben-Knoten-Grenze gefallen, der Heat wurde abgebrochen.

Das gleiche Spiel folgte bei den nächsten beiden Versuchen: Start, Windloch an der ersten Wendemarke, Abbruch. Das Wartespiel ging also weiter, die Piloten wurden wieder auf Stand By gesetzt. Doch ein paar dunkle Wolken über der Nordsee sorgten dann im Laufe des Nachmittags für den nötigen Druck.

Noch drei Fahrer sind im Rennen um den WM-Titel. Sowohl Pierre Mortefon und Matteo Iachino als auch Titelverteidiger Antoine Albeau absolvierten ihre Erstrundenheats souverän. Als einziger Deutscher schaffte Sebastian Kördel den Sprung ins Viertelfinale, dabei lag er teilweise sogar vor Albeau. Nach einem abgebrochenen Heat war Kördel in der nächsten Runde bis kurz vor Schluss auf Halbfinal-Kurs, doch bei der letzten Halse musste er den Rest des Feldes passieren lassen. Auch für Pierre Mortefon war im Viertelfinale Schluss, während die Konkurrenz locker weiterkam.

Im Finale hieß es dann: Albeau oder Iachino? Angesichts der mageren Wind-Aussichten für den Rest der Woche kann sich keiner einen Ausrutscher erlauben, jeder Fehler kann eine Vorentscheidung für die Jahreswertung sein. Vom Start weg war der Italiener dann extrem schnell, während Albeau sich mit etwas Mühe auf Rang drei schieben konnte. Albeau und Mortefon dürften jetzt darauf hoffen, dass hier auf Sylt noch mindestens eine weitere Elimination gefahren werden kann. Für Morgen sind die Vorhersagen eher mau, aber für Ende der Woche besteht noch Hoffnung!

Gehört zur Artikelstrecke:

Davidoff Cool Water Sylt PWA World Cup 2015


  • Tag 1 beim Davidoff Cool Water Windsurf Worldcup Sylt

    26.09.2015

  • Tag 2 beim Davidoff Cool Water Windsurf Worldcup Sylt

    27.09.2015

  • Tag 3 beim Davidoff Cool Water Windsurf Worldcup Sylt

    28.09.2015

  • Tag 4 beim Davidoff Cool Water Windsurf Worldcup Sylt

    29.09.2015

  • Tag 5 beim Davidoff Cool Water Windsurf Worldcup Sylt

    30.09.2015

  • Tag 7 beim Davidoff Cool Water Windsurf Worldcup Sylt

    02.10.2015

  • Tag 6 beim Davidoff Cool Water Windsurf Worldcup Sylt

    01.10.2015

  • Tag 8 beim Davidoff Cool Water Windsurf Worldcup auf Sylt

    03.10.2015

  • Tag 9 beim Davidoff Cool Water Windsurf Worldcup auf Sylt

    04.10.2015

  • Davidoff Cool Water Sylt PWA World Cup 2015

    08.10.2015

Themen: 2015AlbeauIachinoSyltWorldcup


Lesen Sie die SURF. Einfach digital in der SURF-App (iTunes und Google Play) oder bestellen Sie es im Shop als Abo oder Einzelheft:

iTunes Store Google Play Store Delius Klasing Verlag
  • Video: surf-Test, Teil 2

    22.05.2015

  • Tag 8 beim GP Joule Windsurf Worldcup Sylt

    05.10.2013

  • DWC auf Sylt droht das Aus

    06.12.2012

  • Mercedes-Benz Windsurf Worldcup Sylt 2016: Vorschau

    29.09.2016

  • Reno Windsurf World Cup Sylt

    04.07.2011

  • LVM Versicherung wird Partner beim Surf Cup auf Sylt 2016

    23.06.2016

  • Tag 9 beim Davidoff Cool Water Windsurf Worldcup auf Sylt

    04.10.2015

  • Tag 6 beim GP Joule Windsurf Worldcup Sylt

    03.10.2013

  • Festival Comeback auf Fehmarn ein voller Erfolg

    21.05.2015