Tag 4 beim Davidoff Cool Water Windsurf Worldcup Sylt

  • Tobias Weidekemper
 • Publiziert vor 5 Jahren

Wieder mal kein Wind, dafür aber Freestyle-Action hinter dem Motorboot: Am vierten Tag beim Sylter Worldcup zeigte Adam Sims bei der Tow In-Session den besten Move und durfte die Kollegen mit Schampus duschen.

Das Podest für die Siegerehrung hat seine ersten Schampus-Flecken abbekommen: Weil auch an Tag vier beim Davidoff Cool Water Windsurf Worldcup Sylt der Wind ausblieb, wurde eine Tow In-Session hinter dem Motorboot angesetzt. Morgens konnten die Freestyler trainieren und fuhren in den Trials die zwölf Teilnehmer für das Finale aus. Fast alle Top-Fahrer traten an, die Höchstwertung fuhr Julien Mas ein. Eine kleine Überraschung gab es, als Max Matissek im Stcehen um den letzten verbliebenen Final-Platz Kiri Thode rauswarf.

Nachmittags dann folgte das Finale. Bei strahlendem Sonnenschein und fast völliger Windstille zelebrierten die Freestyler ihre Moves fast direkt vor den Nasen der Zuschauer am Brandenburger Strand. Drei Versuche hatte jeder Fahrer, die beste Wertung zählte. Schnell wurden die unterschiedlichen Taktiken deutlich: Einige Profis wollten zum völlig glatten Wasser gezogen werden, um dort geslidete Manöver zu zeigen, andere hofften auf eine kleine Welle direkt am Ufer, um sich möglichst hoch in die Luft zu poppen.

Der Engländer Adam Sims legte gleich beim ersten Run mit einem Spock into Culo ordentlich vor. Am nächsten dran kam da noch Steven van Broeckhoven, gefolgt von Weltmeister Gollito Estredo. Im zweiten Durchgang legte Sims mit einem angehängten Duck Move noch einmal einen drauf und hatte den Sieg damit so gut wie in der Tasche. Adrien Bosson aus Frankreich verdrängte Gollito noch auf den vierten Platz.

Der einzige deutsche Teilnehmer Marco Lufen hatte mit dem Ausgang an der Spitze nichts zu tun, punktete aber beim Publikum am Strand mit dem nettesten Winker des Tages. Für eine besondere Show ist auch immer Ricardo Campello gut: Auf seinem Wave-Material zeigte der ehemalige Weltmeister, dass er auch im Freestyle nichts verlernt hat und setzte sogar zu einem Pushloop-Versuch an.

Für morgen sind ähnliche Bedingungen wie heute angesagt, mit offiziellen Wettfahrten rechnet hier auf Sylt niemand. Noch besteht aber die Hoffnung, dass der Wind zum Ende der Woche hin doch noch mal zulegt.

Gehört zur Artikelstrecke:

Davidoff Cool Water Sylt PWA World Cup 2015


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  • Tag 2 beim Davidoff Cool Water Windsurf Worldcup Sylt

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  • Tag 3 beim Davidoff Cool Water Windsurf Worldcup Sylt

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  • Tag 4 beim Davidoff Cool Water Windsurf Worldcup Sylt

    29.09.2015

  • Tag 5 beim Davidoff Cool Water Windsurf Worldcup Sylt

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Themen: 2015FreestyleSyltTow-InWorldcup


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