Tag 6 beim Davidoff Cool Water Windsurf Worldcup Sylt

  • Tobias Weidekemper
 • Publiziert vor 6 Jahren

Die Hoffnung auf weitere Rennen wurde im Laufe des Tages immer geringer. Dafür zeigten die Freestyler wieder beim Tow In, was sie drauf haben.

Es begann verheißungsvoll: Am sechsten Wettkampftag beim Davidoff Cool Water Windsurf Worldcup Sylt hatte der Wind am Morgen spürbar aufgefrischt, die Fahnen flatterten und hin und wieder war sogar eine Schaumkrone auf der Nordsee zu sehen. Flugs legte die Rennleitung einen Slalom Kurs aus, um keine Zeit zu verlieren und die zweite Elimination starten zu können, sobald die Bedingungen es zuließen.

Doch immer wieder mussten die Fahrer vertröstet werden, der Wind schwankte zwischen ordentlichen zwölf Knoten und deutlich zu schwachen vier Knoten. Erst wenn es dauerhaft mit mindestens sieben Knoten bläst, können Rennen gestartet werden. Am Ende des Tages mussten die Bojen wieder eingeholt werden, ohne dass überhaupt ein Surfer auf dem Wasser war.

Nachmittag schmissen die Veranstalter dann die Winch an und starteten die Trials für eine zweite Tow In-Session am Samstag. Statt spiegelglatter See wie am Montag hatten die Trickser heute aber mit reichlich Chop und Beachbreak zu kämpfen, nicht jeder Start an der Leine klappte auf Anhieb.

Am Ende qualifizierte sich neben Kiri Thode, Steven van Broeckhoven, Julien Mas, Yentel Caers und Amado Vrieswijk auch der Deutsche Marco Lufen fürs Finale. Mit einem fast perfekten Burner into Funnel führte er zwischenzeitlich sogar die Wertung an. Die höchste Punktzahl des Tages aber holte Kiri Thode mit einem doppelten Funnel. Vor dem Finallauf wird es eine weitere Trial-Runde geben, Freitag abend startet zusätzlich noch die Philips Night Session.

Nach dem Tow In-Spektakel auf dem Wasser strömten die Zuschauer zum surf-Stand. Dort präsentierte Björn Dunkerbeck das neue Buch über sein Leben und seine Karriere. Viele Fans nutzen die Gelegenheit, die Biographie aus der Feder von surf-Chefredakteur Andreas Erbe gleich vom ehemaligen Weltmeister signieren zu lassen.

Gehört zur Artikelstrecke:

Davidoff Cool Water Sylt PWA World Cup 2015


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Themen: 2015Björn DunkerbeckFreestyleSyltTow-InWorldcup


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